Mütter, die in der Schwangerschaft rauchen, haben ein höheres Risiko, ein Schreibaby zu bekommen als nichtrauchende Mütter. Dies zeigt eine Studie der schwedischen Universität Lund.
Die Wissenschaftlerinnen befragten rund 1600 Mütter im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft nach ihren Rauchgewohnheiten. Rund fünf Wochen nach der Geburt wurden die Mütter erneut interviewt. Dabei wollten die Forscherinnen wissen, ob die Neugeborenen übermäßig viel schrien, das heißt: mehr als drei Stunden am Tag, an mehr als drei Tagen in der Woche. Die Untersuchung von Catarina A. Canivet und ihrem Team zeigte: Rauchende Schwangere hatten ein etwa 1,7-fach höheres Risiko, ein Schreibaby zu bekommen als Nichtraucherinnen. Ob die Mütter nach der Geburt weiter rauchten oder nicht, spielte aber keine Rolle: Offenbar ist nur die Zeit während der Schwangerschaft entscheidend.