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29. September 2009, 16:57 Uhr

Dirty Oliver ohne Harry

Endlich hat sich Oliver Pocher revanchieren können. Der Komiker hat in Köln seine neue Late-Night-Show vorgestellt. Und natürlich war auch sein Ex-Kollege Harald Schmidt Thema.

Oliver Pocher, Harald Schmidt, Late Night, Talk Show

Oliver Pocher freut sich, im Studio endlich allein zu sein© Hermann J. Knippertz/AP

Knapp einen Monat nach der Pressekonferenz von Harald Schmidt zu dessen neuer-alter Late-Night-Show in der ARD hat nun sein ehemaliger Sendungskollege Oliver Pocher für den Start seiner Sat.1-Nachtunterhaltung werben dürfen. Und wie das bei frisch zerbrochenen Beziehungen so ist, scheinen die Wunden noch tief zu gehen.

Nein, er habe Schmidts neue Show nicht gesehen, und in seine Sendung einladen wolle er ihn auch nicht, sagte Pocher auf der Pressekonferenz in Köln. Mit einem Grinsen fügte der 31-Jährige hinzu: "Warum sollte ich? Ich will mir ja nicht die Quote kaputt machen." Ansonsten lehne er aber keinen Gast kategorisch ab. Zur ersten Sendung an diesem Freitag sollen sein neuer Sat.1-Kollege Johannes B. Kerner und die Popsängerin Shakira kommen. Außerdem habe er sich auf dem Oktoberfest nach Promis umgesehen, und in jeder Show gebe es eine Mutprobe.

"Harald war der Gute"

Aber natürlich wollten die Journalisten viel lieber etwas über Schmidt hören. Also klagte Pocher noch ein bisschen über die Arbeit mit Deutschlands Late-Night-Gott: Er, Pocher, sei ja geradezu "der Untergang des Abendlandes" gewesen. "Ich hab' die Sendung kaputt gemacht, ich hab' die ganzen Skandale besorgt, und Harald war der Gute".

Eine Prise Demut gab es aber trotzdem: Die Zusammenarbeit mit Schmidt sei eine Riesenchance gewesen, so Pocher. "Mir hat das nur geholfen, auch Spaß gemacht, bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Dann hieß es irgendwann, dass ich Talent habe, aber mehr auch nicht". Da scheint die Selbstbehauptung eine logische Folge: "Dann muss man sein Talent eben woanders einbringen." Und genau das werde er nun tun: "Jetzt ist es Zeit, auch alleine zu bestehen."

33 Folgen der "Oliver Pocher Show" sind bisher geplant. Aber zu heimisch will sich der TV-Star in seinem Studio wohl nicht fühlen: "Wir wissen ja, dass das heutzutage auch ganz schnell wieder vorbei sein kann."

Die einstündige "Oliver Pocher Show" läuft freitags um 22:15 Uhr

dpa/sal
 
 
KOMMENTARE (4 von 4)
 
delsa (30.09.2009, 15:41 Uhr)
Pubertär
Ich kann mir nur 10 - 16 Jährige
als Zielgruppe dieses Jünglings
vorstellen - kicher, kicher !
Und zur zu späten Stunden sollten
sie lieber im Bett sein, um am nächsten Morgen für die Schule fit
zu sein !
logon (30.09.2009, 08:53 Uhr)
@MarthaMuse
Na weil sich seine Überflüssigkeit eben nicht nur auf ein bis zwei sendern zeigt, sondern weil eben auch jedes semi-intellektuelle Magazin (hust) regelmässig über diese Nassbirne berichten muss. Oder halt über seine ihn anhängliche, schwangere Hautverschwendung namens "Sänndie".
Genau DAS geht den meisten Menschen auf den Sack.....alles klar jetzt ??

Kaffe
MarthaMuse (29.09.2009, 18:56 Uhr)
Butcher99 + Bebuquin
Verfügt Ihr Fernsehempfänger nur über einen Sendeplatz und der ist jeweils von dem Sender belegt, bei dem es Pocher zu sehen gibt? Oder warum muss jemand völlig verschwinden, weil Sie ihn nicht mögen?
Bebuquin (29.09.2009, 17:52 Uhr)
Das frage ich mich auch.
Der Typ kann nichts, weder Latenight, noch Stand Up, noch Schauspielern, noch sonst was.
Höchstens als Boxeninterviewer bei Raabs-Sendungen, der die "Promis" beleidigt, ist dieser ... zu gebrauchen.
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