Angelina Jolie wagt die nächste OP

15. Mai 2013, 15:43 Uhr

Mit den Brüsten ist es nicht getan: Aus Sorge vor Krebs durch ein defektes Gen will sich Angelina Jolie als Nächstes die Eierstöcke entnehmen lassen. Ein konsequentes Vorgehen des "tough cookies". Von Frank Siering, Los Angeles

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Keine Zeit zum Aufatmen: Mediengerüchten zufolge plant Angelina Jolie bereits ihre nächste OP. Dieses Mal sollen ihr die Eierstöcke entfernt werden.©

Schauspielerin Angelina Jolie hat einen neuen Spitznamen in Hollywood. Sie sei ein "tough cookie", was sich ins Deutsche wohl mit "hart im Nehmen" übersetzen lässt. Denn auch nach dem Entfernen beider Brüste aus Angst vor dem Krebstod, scheint die medizinische Odyssee der 37-Jährigen noch nicht vorbei zu sein: Quellen wollen dem "People Magazine" berichtet haben, dass Jolie sich derzeit auf eine weitere Operation vorbereitet. So will sich die sechsfache Mutter demnach als Nächstes die Eierstöcke entfernen lassen. Hat sich die Krebschance nach dem Entfernen der Brüste zwar drastisch verringert, so besteht dennoch weiterhin die Gefahr, dass Jolie durch das vererbte defekte BRCA1-Gen Krebs an den Eierstöcken bekommen könnte.

So sollen ihr die Ärzte mitgeteilt haben, dass die Wahrscheinlichkeit noch immer bei rund 50 Prozent liege, dass sie an Eierstockkrebs erkrankt. Eine Prozentrate, die Jolie anscheinend zu hoch ist. Noch steht nicht fest, wann sich Jolie dieser Operation unterziehen will.

Jolie tankt Kraft bei ihrer Familie

Ihr Partner Brad Pitt, der "Angie" unlängst als eine Heldin bezeichnete, stehe demnach voll hinter dieser Entscheidung.

Jolie gehe es im Übrigen nach der ersten Operation sehr gut, will das Magazin weiter wissen. Sie konzentriere sich im Moment zusammen mit ihrem Verlobten Pitt auf die Kinder und versuche, ihr Leben "so normal wie irgendwie möglich weiterzuführen".

Eine Freundin der Familie sagte stern.de in Los Angeles: "Angelina ist eine sehr starke Frau. Es ist ihr jetzt ganz wichtig, dass der Alltag der Kinder nicht unterbrochen wird." Zusammen mit Pitt habe sie auch über die Operation gesprochen. "Die Familie geht sehr offen miteinander um. Es gibt keine Geheimnisse", so die Freundin.

Eigener Vater wusste nichts von ihrer Operation

Nur ihrem eigenen Vater hatte Jolie im Vorfeld nichts von der Brustamputation erzählt. Jon Voight und Jolie hatten viele Jahre eine sehr schwierige Beziehung. Erst in letzter Zeit waren sich die beiden wieder näher gekommen. Voight erfuhr demnach auch erst durch den "New York Times"-Artikel von der Brustamputation seiner Tochter. Und das, obwohl sich beide noch am Wochenende zuvor getroffen haben.

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