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13. März 2007, 07:04 Uhr

Flugzeug landet ohne vorderes Fahrwerk

Mit einem waghalsigen Manöver und mit der Nase zuerst hat der Pilot ein japanisches Flugzeug notgelandet: Die vorderen Räder hatten sich nicht ausfahren lassen. Der hoch riskante Touchdown gelang schließlich ohne Verletzte.

Funken sprühten, als die Maschine auf die Landebahn aufsetzte© Yomiuri Shimbun/AP

Dramatische und bange Minuten für 60 Menschen an Bord einer japanischen Verkehrsmaschine: Ihr Flugzeug musste am Dienstag nach Problemen mit dem vorderen Fahrwerk notlanden. Der Pilot brachte die Turboprop-Maschine vom Typ Bombardier DHC-8 sicher zum Stehen, obwohl die vorderen Räder nicht ausgefahren waren. Nach Angaben des Verkehrsministeriums wurde niemand verletzt.

Touchdown mit der Nase voraus

Die Maschine setzte mit dem hinteren Reifen auf und rollte weiter, bis sie schließlich mit der Bugnase über den Boden schrammte und die Funken stoben. Die Rettungskräfte eilten herbei und sprühten Schaum auf die Maschine, die der japanischen Fluglinie All Nippon Airways (ANA) gehört. Die Behörden wollten Ermittlungen einleiten, um den Grund für das Versagen des vorderen Fahrwerks herauszufinden.

Vor der Landung war die Maschine fast zwei Stunden über dem Flughafen gekreist, um möglichst viel Treibstoff vor dem hoch riskanten Touchdown zu verbrauchen. Die Maschine setzte dann zunächst zur Landung an, doch der Pilot zog sie in letzter Minute noch einmal hoch. Erst im zweiten Anlauf gelang das riskante Manöver - allerdings ohne vorderes Fahrwerk, das beharrlich klemmte.

Reuters/AP
 
 
KOMMENTARE (5 von 5)
 
just_marvin (13.03.2007, 12:10 Uhr)
Quatsch ist Quatsch
Wäre das Manöver nicht riskant gewesen, hätte der Pilot bestimmt schon im ersten Anlauf aufgesetzt. Wenn er es lieber erneut versucht, dann doch um beim zweiten mal Geschindigkeit, Winkel o.a. zu ändern und so das Risiko zu mindern. "Vorderes Fahrwerk" ist für die Nicht-Piloten unter den Lesern sicher verständlich. Meinetwegen verwenden Sie es weiterhin.
berlinger (13.03.2007, 11:04 Uhr)
Sie sprechen vom Bugrad
Übrigens, nur zur Info: Das "vordere Fahrwerk" heißt schlicht Bugrad.
Bitte notieren fürs nächstemal.
berlinger (13.03.2007, 09:25 Uhr)
Quatsch
Was soll an dem Verfahren "hochriskant" gewesen sein? Erstens: Der Pilot hat möglichst viel Sprit ausgeflogen, damit die Tanks – sie befinden sich in den Tragflächen – leer sind. Richtig. Zweitens: Er hat die Maschine gelandet, mit Mindestfahrt aufgesetzt und die Nase möglichst lange hochgezogen, danach sanft aufgesetzt. Das geht bei der Dash 8 bis 55 Knoten, rund 100 km/h. Richtig. Dann ist die Maschine noch 300 Meter geschlittert. was zwar dramatisch aussieht, aber gefahrlos ist: Ein Flughafen ist hindernisfrei, und der Restsprit in den Tragflächen ist zehn Meter vom Geschehen, dem schleifenden Rumpf, entfernt. Also halb so schlimm.
Fazit: Das Verfahren war weder hochriskant, noch war es eine Meisterleistung des Piloten. Der Pilot hat einfach nur das Beste daraus gemacht.
hevosenkuva (13.03.2007, 09:24 Uhr)
"mit der Nase zuerst"
Ja wie auch sonst? Hätte er rückwärts landen sollen? Auch der Satz "Erst im zweiten Anlauf gelang das riskante Manöver - allerdings ohne vorderes Fahrwerk, das beharrlich klemmte." ist irgendwie überflüssig.
Gut, dass wenigstens der Pilot im Flugzeug die Nerven behalten hat und seine saubere Leistung eine mögliche Katastrophe verhindert.
tagora-sagittara (13.03.2007, 08:45 Uhr)
Saubere Leistung des Piloten,..
fliegen ist ja so sicher!? ;-)
 
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