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Bahlsen erhält Erpresserbrief vom Krümelmonster

20 Kilo schwer und vergoldet: Der Firma Bahlsen ist ein symbolträchtiger Keks geklaut worden. Nun hat sich der mutmaßliche Entführer gemeldet - im Krümelmonster-Kostüm und mit kuriosen Forderungen.

  Scherzkeks, Verbrecher oder beides? Der Bahlsen-Erpresser zeigt sich in seinem schlechten Kostüm

Scherzkeks, Verbrecher oder beides? Der Bahlsen-Erpresser zeigt sich in seinem schlechten Kostüm

Ich habe den Keks! Ihr wollt ihn haben." Mit einem klassischen aus Zeitungsschnipseln zusammengestückelten Erpresserbrief hat sich ein Unbekannter an die Firma Bahlsen gewandt, deren Wahrzeichen - ein vergoldeter 20 Kilogramm schwerer Keks - von der Fassade des Stammhauses in Hannover gestohlen worden war.

Dem Schreiben, das mit "Krümelmonster" unterzeichnet wurde, ist das Foto einer Person in einem Krümelmonster-Kostüm beigelegt. Sie hält einen vergoldeten Keks in den Händen, bei dem es sich um das gestohlene Original handeln könnte. Die Polizei prüft derzeit, ob das Bekennerschreiben, das bei der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" einging, echt ist.

Vollmilchkekse als Lösegeld

Die Forderungen in dem Erkennerbrief sind jedenfalls eindeutig: "Deswegen sollt Ihr an einem Tag im Februar allen Kindern im Krankenhaus Bult Kekse schenken. Aber die mit Vollmilch. Nicht die mit schwarzer Schokolade", hat der Verfasser in den Erpresserbrief geklebt. Und droht indirekt, den goldenen Keks zu vernichten: "Sonst kommt der Oskar in der Mülltonne wirklich!!!"

Wenn die Forderungen, zu denen auch eine 1000-Euro-Spende an ein Tierheim gehört, erfüllt seien, wolle sich der Erpresser erneut melden.

Eine Bahlsen-Sprecherin sagte, sie wisse nicht, ob der Brief echt sei. "Wenn ich diese Frage beantworten könnte, wäre ich schlauer als die Polizei", erklärte sie und betonte: "Das Ganze ist keine Marketing-Aktion unseres Unternehmens. Nie im Leben." Die Firma wollte sich auch nicht dazu äußern, ob sie auf die Forderungen eingehen wird.

fw/DPA/DPA

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