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Thermomix explodiert - Frau erleidet starke Verbrennungen

Eine Frau aus Perth wollte mit ihrem Thermomix eine Pastasauce zubereiten. Doch das Gerät explodierte. Die zweifache Mutter wurde mit der brühend heißen Flüssigkeit übergossen.

Irgendwann im vergangenen Januar bereitete Danika Jones für ihre Familie ein Abendessen vor. Pasta mit Tomatensauce sollte auf den Tisch kommen. Um das Essen vorzubereiten, benutzte die Mutter aus dem australischen Perth ihren Thermomix. Doch plötzlich fing die Küchenmaschine an, merkwürdige Gerausche zu machen. Bis der Deckel schließlich hoch flog und die heiße Pastasauce sich explosionsartig über die gesamte Küche verteilte. Die kochende Flüssigkeit übergoss auch die junge Besitzerin. Wie sie gegenüber "WAtoday" berichtete, erlitt sie dabei Verbrennungen zweiten Grades.

"Ich habe dieselben Zutaten benutzt wie immer und bin nach meinem üblichen Rezept vorgegangen, das ich bereits seit dem Kauf des Thermomix' vor zwei Jahren verwende ", erzählte sie der australischen Zeitung. "Doch als sich der Kochprozess bereits dem Ende zuneigte und die Zutaten gerade püriert wurden, begann das Gerät zu rumoren und vibrieren." Daraufhin sei Jones zu der Küchenmaschine gegangen, um sie abzuschalten. In dem Moment sei der Thermomix explodiert. 

Verbrennungen durch Thermomix-Explosion

Die Sauce verteilte sich über ihre Arme, Brust und Bauch. "Ich habe vor Schmerzen geschrien", sagte Jones in einem Interview in der TV-Sendung "Today Tonight". "Es hat sich so angefühlt, als ob meine Haut schmelzen würde."

Ihr Mann fand sie schließlich dem Bericht zufolge in der Küche und brachte seine Frau unter die Dusche. "Als ich sie abwusch, fing die Haut an abzureißen", sagte er im Gespräch mit "Today Tonight". Die junge Frau wurde schließlich in ein Krankenhaus gebracht. "Ich bin nur froh, dass meine Kinder nicht zu dem Zeitpunkt nicht in der Küche waren", sagte sie.

Wurde Thermomix falsch bedient?

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, konnte bislang nicht geklärt werden. Beim Modell TM31, das Jones verwendete, besteht bereits seit Längerem ein Problem mit mangelhaften Dichtungsringen. In seltenen Fällen kann diese Fehlfunktion zu einem unbeabsichtigten Austritt des Inhalts führen.

Doch die Geschädigte soll genau diesen Dichtungsring im Rahmen eines Austauschprogramms bereits ersetzt haben. Sie soll sich zudem weigern, das Gerät für Untersuchungszwecke zur Verfügung zu stellen, schreibt "WAtoday" unter Berufung auf das Unternehmen. Ein falscher Umgang mit dem Gerät könne nicht ausgeschlossen werden.

In einer ersten Stellungnahme äußerte sich der australische Thermomix-Ableger zu dem Vorfall. Die Garantie für eine bedenkenlose Nutzung von Thermomix-Geräten existiere jedoch "unter der Voraussetzung, dass diese in der Art und Weise genutzt werden, wie es die Anleitung des Herstellers vorgibt", heißt es auf der Homepage des Unternehmens.

ivi
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