9. Oktober 2012, 17:54 Uhr

Regierung geht gegen Joachim-Witt-Video vor

Ein Musikvideo des Hamburger Sängers Joachim Witt zeigt Bundeswehrsoldaten, die eine Frau vergewaltigen. Nach einem Proteststurm hat sich nun auch die Bundesregierung eingeschaltet.

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Sänger Joachim Witt posiert in Rom: Das Video zu seinem Lied "Gloria" wird von vielen als geschmacklos empfunden©

Die Bundesregierung geht gegen das Musikvideo vor, in dem Bundeswehrsoldaten in verunglimpfender Weise dargestellt werden. Das Bundesfamilienministerium habe die Indexierung des umstrittenen Films beantragt, bestätigte die Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM), Elke Monssen-Engberding, am Dienstag. Über den Indexierungsantrag hatte zunächst das Bundeswehrblog "Augen geradeaus" berichtet.

Gegen den Clip des Musikers Joachim Witt (63) hatte der Bundeswehrverband in der vergangenen Woche heftig protestiert. Das Video zum Lied "Gloria" zeigt Soldaten in Bundeswehruniform, die eine Frau vergewaltigen. Witt entschuldigte sich aufgrund vieler empörter Reaktionen via Facebook.

Sollte die BPjM den Clip als jugendgefährdend einstufen, darf er nur noch Erwachsenen zugänglich gemacht werden. Mit einer Entscheidung ist nach den Worten von Monssen-Engberding bis Anfang kommender Woche zu rechnen.

lin/DPA
 
 
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Joachim Witt landete bisher zwei Hits. Gerade versucht er es wieder. Sein neuer Song "Gloria" ist miserabel, das Video schlecht. Als Vergewaltiger dargestellte Soldaten kriegen gar "das kalte Kotzen".

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