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Punktabzüge für Sicherheit und Handhabung

Stiftung Warentest fand heraus, dass schon günstige Tischgeräte mit Einbaumodellen mithalten können.

Gemüse, Fisch und Kartoffeln lassen sich einfach und schonend zubereiten

Gemüse, Fisch und Kartoffeln lassen sich einfach und schonend zubereiten

Wer auf die schlanke Linie achtet oder ganz bewusst möglichst naturbelassene Speisen essen möchte, ist mit einem Dampfgarer gut beraten. Mineralstoffe und Vitamine bleiben bei dieser schonenden Zubereitungsmethode weitgehend erhalten, und man braucht kein Gramm Fett. Außerdem sind sie praktisch für alle, die nicht gern am Herd stehen, denn nach dem Befüllen der Garkörbe mit Gemüse, Fisch, Kartoffeln und Wasser dampft der Dampfgarer einfach vor sich hin - bis das Essen fertig ist.

Die Stiftung Warentest hat sich für die Februar-Ausgabe von "test" 20 Dampfgarer vorgenommen. Zehn Tischgeräte und sieben Einbaugeräte (insgesamt drei Baugleichheiten) haben im Test Dampf ordentlich abgelassen. Sie mussten Brokkoli, TK-Erbsen und Kartoffeln garen sowie ganze Menüs aus Kartoffeln, Brokkoli und Lachs. Dazu wurde die Handhabung untersucht - also wie gut sich die Geräte bedienen, befüllen und reinigen lassen. Der Stromverbrauch floss mit 20 Prozent in die Gesamtnote ein - hier zeigte sich, dass die fest eingebauten Dampfgarer auch im Standby-Modus ständig Strom ziehen (sie lassen sich nicht ganz ausschalten). Schließlich prüften die Tester auch die Sicherheit. Dabei hätten sie sich so manches Mal die Finger verbrannt, denn bei einigen Tischgeräten wurden die Griffe richtig heiß.

Alle Geräte garen "gut"

Das Ergebnis ließ sich sehen, war aber mit Noten von "Gut" bis "Ausreichend" weit gestreut. Garen können aber alle Geräte "gut". Mängel gab es bei den Einbaugeräten vor allem in der Handhabung. Hier wurde das Befüllen schnell eine sehr nasse Angelegenheit, da man die bis obenhin gefüllten Wasserbehälter mit schlecht schließenden Deckeln kaum zum Gerät tragen kann, ohne Pfützen zu hinterlassen. Für kleine Haushalte empfiehlt test den Braun FS20 für 59 Euro, für größere Familien den Severin DG 2428 für 46 Euro, den Gastroback Design Dampfgarer für 62 Euro und den Philips HD9140/91 für 80 Euro. Beste Einbaugeräte sind der Bosch HBC24D553 für 1.090 Euro) und die baugleichen Neff (970 Euro) und Siemens (1.110 Euro). Das teuerste Gerät im Test, der Küppersbusch EDG6400.1E für 1.710 Euro schnitt wie der AEG KS7415001M nur "ausreichend" ab.

Alle Informationen über den Test Dampfgarer unter www.test.de/dampfgarer und in der Zeitschrift "test" 2/2012

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