Neuseeländischer Papagei
Lust auf Entspannung? Dann streamen Sie diesen süßen Kakapo samt Küken

Die drolligen Vögel leben ausschließlich auf vier Inseln vor Neuseelands Küste
Die drolligen Vögel leben ausschließlich auf vier Inseln vor Neuseelands Küste
© Jake Osborne / Department of Conservation (NZ)
Über 34.000 Abonnenten können nicht irren: Papageien-Mama Rakiura und ihr Nachwuchs in Neuseeland kommen per Stream auf die Bildschirme und begeistern Zuschauer weltweit.

Arbeit nervt gerade? In der Partnerschaft gibt's Stress? Dann wird es Zeit, Rakiura und ihren Nachwuchs kennenzulernen. Rakiura ist eine Kakapo-Dame, gehört also zu den unförmigsten und auch seltensten Papageien unter allen bekannten Arten.

Die nachtaktiven Kakapos (wissenschaftlich: Strigops habroptila) galten bereits als ausgestorben, als 1970 überraschend einige überlebende Exemplare gefunden wurden. Die Vögel sehen ein wenig wie eine Kreuzung aus Eule und Wellensittich aus. Männchen wiegen bis zu 2,2 Kilogramm, was sie zu den schwersten Papageien der Welt macht. Sie sind die einzige Papageienart, die nicht fliegen kann.

Kakapos leben ausschließlich auf vier Inseln vor Neuseelands Küste

Der Kakapo sei der „größte, fetteste und flugunfähigste Papagei der Welt“, beschreibt der britische Zoologe Mark Carwardine die Wesen und fügt hinzu: „Er ist so anhänglich wie ein Hund und so verspielt wie ein Kätzchen, und er kann sich mit Luft aufblasen, um die Größe und Form eines Fußballs anzunehmen.“

Die Vögel leben ausschließlich auf vier Inseln vor der neuseeländischen Küste, auf denen sie keine natürlichen Feinde haben. Sie leben auf dem Waldboden, legen dort ihre Eier und haben keinerlei Verteidigungsstrategien entwickelt. Ihr Name setzt sich aus den Maori-Worten „kaka“ (Papagei) und „po“ (Nacht) zusammen.

Sie haben nun Lust bekommen, eines dieser Exemplare ein wenig kennenzulernen? Neuseelands Naturschutzbehörde bietet einen Livestream an, bei dem Rakiura und ihr Nachwuchs beobachtet werden können. Rakiuras unterirdisches Nest liegt versteckt unter den Wurzeln eines Rātā-Baumes. Seit 2008 nutzt sie denselben Nistplatz. Dadurch konnten die Ranger das Nest im Laufe der Zeit verbessern und es so sicherer, trockener und wärmer gestalten.

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Aber Vorsicht: Die Ruhe und Entspannung von Rakiura können ansteckend sein. Wer aber noch schnell vor dem Wochenende relaxen muss, dem wird das mit unserer Kakapo-Dame wohl gelingen! 

km

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