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Furioser Auftakt für die Osterfestspiele in Baden-Baden mit einer modernen "Zauberflöte". In Salzburg wurde Christian Thielemann gefeiert - der "Parsifal" weniger.
Felsen wie aus einem Fantasy-Film und ein furioser Fluss, an dessen Ufer merkwürdige Tiere kreischen: Der Fotograf Lars Schneider erlebte in Tasmaniens Regenwald das Rafting-Abenteuer seines Lebens.
Der Baikalsee ist so groß, so tief und so alt wie kein anderer Süßwassersee. Sein Wasser ist glasklar, seine Pflanzen- und Tierwelt einzigartig. Fotograf Markus Mauthe hat die Schönheit festgehalten.
Du merkst es, wenn du ihn findest, deinen Lieblingsort. Den Platz an welchen du dich zurückziehen kannst. Wo man Ruhe findet und nachdenken kann. Egal warum, das muss schon mal sein. Manchmal ist es der Stress im Job, dann hast du Ärger mit der Freundin oder du hast einfach wieder zu viel vom Leben. Kurz eine Auszeit nehmen. Abstand nehmen und die Angelegenheit von fern betrachten. Deswegen müssen meine Lieblingsorte auch immer eine gute Aussicht haben. Mein Secret Spot. Photo by Alex Schelbert Ich hatte schon viele dieser Plätze. früher war es die Friesener Warte bei Bamberg. Von dort konnte man runter ins Tal schauen und in der Nacht war man meistens allein. Dann habe ich einen Schlafsack und einen Gaskocher eingepackt. Noch ein paar Snacks und Wasser mitgenommen. Manchmal auch ein paar Bier. Die Sonne geht im Westen unter und im Hintergrund liegt Bamberg mit der Altenburg und seinen vielen Kirchen. Unten tobt noch das Leben, doch hier oben ist es schon still. Unten im Tal gehen die Lichter an. Irgendwann kommt der erste Stern, dann mehr und mehr. Ich lass meine Gedanken schweifen. Langsam verschwinden die Gedanken, man hört nur noch den Wind und schläft ein. Am Morgen liegt Nebel in den Tälern und ich wärme mich an einer heißen Tasse Kaffee, bevor ich wieder ins hektische Tal zurück laufe. Ein paar Jahre später, war es der Samerberg. Unten im Tal liegt Rosenheim. Ein bisschen weiter hinten ist München und rechts der Chiemsee. Hinter dir beginnen die bayrischen Alpen. Es ist relativ bequem am Samerberg. Man kann mit dem Auto hinfahren, man hat eine Bank, ein segnendes Jesuskreuz und eine klasse Aussicht, aber deswegen ist man meistens auch nicht alleine. Der Samerberg ist kein Platz zum Übernachten im Schlafsack. Auch nach ein paar Gläsern Rotwein schläft man nicht gut, wenn auf dem Parkplatz hinter einem heftigst gestöhnt wird. Trotzdem war er während meiner Rosenheimer Zeit immer ein spezieller Ort. Ich bin sogar noch Jahre später von München aus zum Samerberg gefahren, um abzuschalten. In New York war es dann schon schwieriger einen passenden Ort zu finden. Ich brauche Weitsicht und die ist in Manhattan bekanntlich Mangelware. Am Anfang war es das Dach unseres Bürohauses an der 26. Straße. Man darf eigentlich nie auf die Dächer New Yorks, aber irgendwer hatte die Alarmanlage außer Kraft gesetzt und jetzt war es der Sammelpunkt für die Kiffer im Haus. Manchmal war ich alleine dort oben. Dann traf ich Ricardo, einem mexikanischem Schauspieler, der feuriger Zapatist ist. Ein anderes mal traf ich Dimitri von der Gruppe Dee-Lite oder Vanessa, eine bekannte Performance Künstlerin, die ein Ding für nackte 14-jährige Mädels hat. Wolken über Manhattan. Photo: Francois Portmann Doch dieses Dach wurde mir auf die Dauer zu stressig. Ich wollte ja eigentlich einen Platz zum Alleinsein. Finde erst mal einen in Manhattan. Ich habe noch das ein oder andere Dach erkundet und immer wieder neue Leute kennengelernt, aber so richtig alleine war ich nie. Bis auf das eine Mal. Da habe ich auf die Katzen einer Freundin aufgepasst. Die hat eine Dachterrasse und weil es im Mai schon so schön warm ist, hatte ich beschlossen die Nacht im Schlafsack auf dem Dach zu verbringen. Ich legte mich auf einen Vorsprung und von dort aus konnte ich ganz Lower Manhattan vor mir sehen. Inklusive der beiden World Trade Center Türme. Im Radio fand ich per Zufall Franky Boy und bei der Musik des Rat Packs, gemischt mit dem Sirenengeheul, der NYPD oder NYFD, strahlte die Stadt in ihrem ganz eigenen Charme. Nur schlafen kann man bei dem Lärm von Müllautos und hupenden Taxis kaum. Nein, das ist nicht der Secret Spot, aber schön ist dieser auch. Photo: Daniel Grund Auf Teneriffa war es dann einfacher. Ich hatte gleich mehrere dieser besonderen Orte. Einer war am Meer. Man saß auf einer Klippe, während unten die Brandung anrollte und draußen die Sonne ins Meer plumpste. Ja ja, ich weiß. Das ist kitschig ... und doch so schön. Meinen ganz absoluten Lieblingsort Ort habe ich zufällig bei einem Ausflug mit dem Auto entdeckt. Seit ich ihn kenne, mache ich regelmäßig Reisen zurück nach Teneriffa, nur um meinen "Spot" zu besuchen. Er liegt gleich neben einer selten befahrenen Passtrasse auf 2200m Höhe. Man sitzt auf einem Lavafeld und sieht ins Tal. Vor einem liegen Gomera und rechts die Insel La Palma. Die Sonne fällt dazwischen ins Meer. Das Rot im Himmel wird dunkler und dunkler, geht langsam in ein dunkles Blau über. Hinter mir zieht langsam der Sternenhimmel auf. Es ist still. So still, dass man ein Pfeifen in den Ohren hört. Ich trinke ein Glas Wein. Dann lasse ich mich zurück auf meinen Schlafsack fallen und warte auf Sternschnuppen. Ich wünschte, ich könnte für immer dort oben sein und die Ruhe genießen. Das ist bis jetzt der Beste.
Mein zweiter Gastgeber in Rio heißt Ramon. Als ich bei ihm ankomme, weiß ich sofort, woher der Wind pfeifft, schließlich macht er aus seiner Homosexualität keinen Hehl. Auch nicht aus seiner Sympathie mir gegenüber. Er wohnt in einem Haus, bei dem alle Nachbarn ein sehr freundschaftliches Verhältnis zueinander pflegen. Innerhalb einer Stunde lerne ich ungefähr ein Dutzend neuer Menschen kennen, die den Couchsurfer aus Deutschland gerne kennenlernen möchten. Seit einer Woche wohnt auch Samia bei Ramon. Die gebürtige Marokkanerin ist mit lediglich 80 Euro nach Rio gekommen und möchte noch einmal "ganz von vorne anfangen und Liebe in die Welt hinaustragen" , wie sie sagt. Geld verdient sich die junge Reisende unter anderem mit "Heiße-Steine-Massagen" (kann mir mal jemand den Fachbegriff nennen? Ist ja ein schreckliches Wort). Nun ja, das Sofa ist besetzt. Da aber alle Nachbarn eh befreundet sind, schlafe ich diese Nach bei Fernanda, die mir bereitwillig eine Schlafstätte zur Verfügung stellt. Doch nicht bevor ich mich an der Küchenwand von Ramon verewigt habe. "Es ist mir eine Ehre, dass ich Dein Gastgeber sein darf", sagt er. Naja, ein außergewöhnlicher Wunsch. Aber ich komme ihm nach... Der nächste Tag beschert mir dann das Treffen der besonderen Art. Ihr Name ist Rita und sie wohnt etwas außerhalb von Rio, direkt an der Küste. "Beeil Dich", sagt sie mir noch am Telefon. "Dann können wir beide noch schnell in den Pool springen und das gute Wetter ausnutzen." Leider muss ich ihr zunächst einen Korb erteilen, weil ich am Nachmittag (Ortszeit) ins Internet will, um mit meinem Sohn zu korrespondieren. Da dies aber wieder einmal aus diversen Gründen nicht funktioniert, habe ich Zeit um ins kühle Nass zu springen. Das erste Mal genieße ich tatsächlich die freie Zeit. Und dann auch noch in so charmanter Begleitung. "Heute Abend sind wir auf der Gästeliste eines der berühmtestens Clubs in Rio", sagt sie mir dann. Ramon hatte mir schon davon erzählt. Ach, ich vergaß. Ramon und Rita sind beste Freunde - daher die Verbindung. Also schwinge ich am Abend tatsächlich auch noch das Tanzbein, obwohl ich am Ende meiner Kräfte bin. Am nächsten Morgen versucht mich Rita zu überreden: "Bleib doch hier. Ein Tag ist doch viel zu wenig. Wir sollten uns näher kennenlernen!" Ich gebe ihr recht und würde nur allzu gerne eine Ausnahme machen. Aber ich bleibe hart, bleibe beim Prinzip: Jede Nacht ein neuer Gastgeber. Es hat aber auch einen anderen Grund. Schließlich wird Kalina meine nächste Gastgeberin sein. Ich kenne die Brasilianerin aus Deutschland. Und da wir beide zur gleichen Zeit in ihrem Heimatland sind, hat sie mich kurzerhand eingeladen, mit im Hotel zu bleiben. Selbstverständlich möchte ich nicht in letzter Sekunde absagen. Zumal sie eigens aus dem Norden dafür angereist ist. Kalina und ich erkunden überwiegend zu Fuß Teile Rios und finden dabei viel Zeit für ausführliche Gespräche, bei dem ich sehr viel über Brasilien lerne. Zum Beispiel warum große Käfer (deren Namen ich leider schon wieder vergessen habe) ein schreckliches Geräusch machen - es ist wirklich sehr laut und schrill: "Sie schreien, bis ihnen die alte Haut vom Leib abplatzt", erklärt mir Kalina. Wow, das nenne ich mal eine Energie. Außerdem fahren wir mit dem so genannten "Bondinho", einer kleinen Straßenbahn hinauf nach Santa Teresa. Eine abenteuerliche und nicht unbedingt ungefährliche Fahrt, wenn man nicht gerade auf den Bänken Platz nimmt. Und heute Nachmittag entführt sie mich an den Strand von Flamengo, wo ich mit Einheimischen noch eine Partie "Fußvolleyball" spiele - bis ich mich an einem Hering imSandboden den Fuß verletze. Kalina ist es auch, die mich auf eine besondere Idee bringt. Zunächst will ich meinen Schlafsack im Hotel lassen, weil ich von meinem Sponsor Bergfreunde.de ohnehin einen neuen Schlafsack geschickt bekomme, aber sie sagt: "Warum verschenkst du ihn nicht auf der Straße?" Gesagt, getan. Wir finden am Strand von Flamengo einen Obdachlosen. Sie fragt ihn, ob er einen Schlafsack gebrauchen könne. Er schaut mich an und sagt: "Hey, meu Tio. Voce caiu do Ceu!", was soviel heißt wie "Hey, Onkel. Du bist vom Himmel gefallen." Wir würden wohl eher sagen "Dich schickt der Himmel". Ich bin den Tränen nahe, sehe ich doch, wie sehr er sich über das unverhoffte Geschenk freut. Wir machen noch ein Erinnerungsfoto (das ich aber an dieser Stelle nicht zeige, weil ich den Mann nicht zur Schau stellen möchte) und ziehe weiter. Was für ein herrlicher letzter Tag in Rio. Ich habe wieder viele Menschen kennengelernt. Viele werde ich nicht wiedersehen. Andere aber ganz bestimmt. So wie Rita. Irgendwann. "Kommst du bald wieder", fragt sie mich bei unserem Abschied. Ich denke nach. Brasilien wäre tatsächlich ein idealer Ort, um das Buch dort zu schreiben. "Vielleicht", sage ich und bin eigentlich in Gedanken schon bei meinem Sohn Liam, den ich so bald nicht noch einmal für 80 Tage nicht um mich haben möchte. Aber wie gesagt, Rita sehe ich wieder. Irgendann, irgendwo. Besten Gruß vom Flughafen in Rio de Janeiro. Auf meinen Flieger nach Deutschland wartend. Im Flugzeug werde ich sicher Zeit für einen neuen Blogeintrag zum Abschluss dieser Reise haben. Übrigens, Termin für Buchveröffentlichung steht noch nicht fest und dieser Blog wird noch für lange Zeit Bestand haben (@Stange: Also keine Angst, ich habe noch einen Haufen Themen, die ich noch nin der Schublade habe, aber noch nicht wirklich nutzen konnte). Daniel
Harald Glööckler freut sich auf sein neuestes Projekt. Er bringt eine Kollektion für Babys und Kleinkinder auf den Markt. Sein Engagement für Kinder geht allerdings über Kleidung hinaus.
Die Winterlandschaft verliert bis zum Wochenende ihre weiße Pracht: Tief "Marie" sorgt derzeit noch für Unfälle und Wintersportfreuden gleichermaßen, wird aber von Hoch "Schorsch" zunehmend verdrängt.
Ein Elefant in einem südkoreanischen Zoo kann durch Imitation einige Worte sprechen.
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Die Polizei hat am späten Mittwochabend das Zelt der Refugee Tent Action (übersetzt: Aktion Flüchtlingszelt) vor dem Brandenburger Tor in Berlin geräumt.
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von Sina Simon:
Ich möchte mir einen Sommer schlafsack zulegen, was muss ich dabei beachten?
von Samuel Pfeiffer:
Bis zu welchen Temperaturen schützt ein Thermo Schlafsack vor Kälte?
von PassTheKeller3:
Ist ein Schlafsack für zwei bequem oder würdet ihr eher zu getrennten Schlafsäcken raten?
von Bernhard Hofmann:
Wie genau funktioniert ein Mumien schlafsack und welche Vorteile bringt er?
von Jörg Schreiber:
Wo finde ich den richtigen Trekking Schlafsack?
von schmiddi_mo:
Worauf muss ich bei einem Winter Schlafsack achten?
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Könnt ihr mir sagen, was ich bei einem Kinder-Schlafsack beachten muss?
von gise4u:
Wie teuer sollten gute Outdoor-Schlafsäcke sein, die auch lange halten?
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