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Von Schnee ernährt: Schwede überlebt zwei Monate in eingeschneitem Auto

Die Geschichte klingt unglaublich: Ein Mann in Schweden soll angeblich zwei Monate lang in seinem eingeschneiten Auto überlebt haben. Ein Schneemobilfahrer hatte das Gefährt auf einem einsamen Waldweg entdeckt.

Abgemagert und völlig unterkühlt ist ein Schwede aus seinem komplett zugeschneiten Auto gerettet worden: Der Mann überlebte nach eigenen Angaben zwei Monate lang in eisiger Kälte. Er hatte sich in seinen Schlafsack verkrochen und einzig von Schnee ernährt. Wie die Zeitung "Västerbotten-Kurir" am Samstag berichtete, war ein Schneemobilfahrer auf einem einsamen Waldweg im Norden des Landes auf das Dach des fast vollständig von Schnee verdeckten Autos aufmerksam geworden.

Rettungskräfte bargen den Mittvierziger wenig später aus seinem Fahrzeug. Laut Polizei befand er sich in "sehr schlechter Verfassung", war fast verhungert und konnte sich kaum bewegen und sprechen. Er sei mit dem Wagen am 19. Dezember dort steckengeblieben, erklärte der Mann bei seiner Rettung. Weitere Angaben konnte er nicht machen.

Polizei hält Geschichte für glaubwürdig

Ein Polizeisprecher sagte im Rundfunksender SR, man halte die Angaben auch wegen des völligen Fehlens von Spuren rund um das Auto für glaubwürdig. Der Weg ist den ganzen Winter über nicht geräumt worden. Er sei möglicherweise bereits seit November in dem Auto gefangen gewesen, sagte der Polizeisprecher. "Es ist einfach ein Wunder, dass er überlebt hat." Das Krankenhaus in Umeå bezeichnete den Gesundheitszustand des 45-Jährigen als "den Umständen entsprechend gut".

Laut Polizeiangaben stammt der Mann aus der Stadt Örebro im Zentrum des Landes und war nicht als vermisst gemeldet. Die Außentemperaturen in der Region, dem nordschwedischen Bezirk Västerbotten, sanken in den letzten Wochen zeitweise auf bis zu 30 Grad minus.

jwi/DPA/AFP / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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