Wildtiere
Der Wolf aus Hamburg ist wohl tot. Es gibt einen schlimmen Verdacht

Wolf in einem Bretterverschlag
Der Wolf, der Anfang April eine Frau in Hamburg verletzt hatte, wurde zunächst in eine Wildtierauffangstation bei Sachsenhagen gebracht (Bild) und später freigelassen
© Umweltbehörde Hamburg/DPA

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Der Wolf, der Anfang April in Hamburg eine Frau verletzt hat, ist vermutlich tot. Sein Sender verstummte plötzlich. Dabei scheint es nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein.

Der Wolf, der in Hamburg-Altona Ende März in einem Einkaufszentrum aufgetaucht war, ist vermutlich tot. Die automatisierten Sendedaten seines Ortungshalsbandes seien Ende Mai plötzlich abrupt abgerissen, teilte das Hamburger Landesumweltamt am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Bei einer Suchaktion seien daraufhin weder das Tier noch der Sender aufgefunden worden.

„Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse ist der Tod des Tieres wahrscheinlich“, teilte die Behörde weiter mit. Der Wolf war nach dem Vorfall in Altona, bei dem eine Frau verletzt wurde, in Niedersachsen wieder ausgewildert worden. Seither habe er sich weiter von Hamburg entfernt und sich schließlich „in einem festen Revier in einem ländlichen Bereich in Niedersachsen niedergelassen“. Dabei habe sich das Tier „völlig unauffällig und wolfstypisch verhalten“.

Verschwundener Wolf: Was geschah mit dem Peilsender?

In Medienberichten war darüber spekuliert worden, dass der Wolf mutmaßlich gesetzeswidrig von Unbekannten erschossen und der Sender zerstört worden sei. Dazu äußerte sich die Umweltbehörde nicht. Sie schloss jedoch weitgehend aus, dass der Sender aufgrund eines technischen Defekts ausgefallen sei.

AFP
bro

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