Rote Farbexplosionen, ekstatische Tänzerinnen und Ehrentage für den Elefantengott Ganesha - Indien ist das Land der exotischsten Feste. Wir stellen die spektakulärsten Volksvergnügen eines Jahres vor. Von Till Bartels
Wer eine Reise nach Indien plant, sollte den Festivalkalender vorab genau studieren. Denn die indischen Feste sind meist religiösen Ursprungs und richten sich nach dem Mondkalender. Daher gibt es keine feste Daten, die Ausnahmetage werden für jedes Jahr neu errechnet und oft schon um mehrere Jahre im Voraus festgelegt.
Abgesehen von den nationalen Feiertagen finden nicht alle der mehr als tausend lokalen Festivals jedes Jahr statt. Hilfreich bei der Routenplanung sind die Seiten des Indischen Fremdenverkehrsamtes mit aktuellen Infos zu Festen und Märkten.
Januar: Jallikattu
Drüber und drunter geht es beim Jallikattu-Festival in Palamedu, eine Stadt im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Immer wieder werden junge Männer bei dem Versuch, die Bullen zu reiten, verletzt oder gar getötet. Im Gegensatz zum spanischen Stierkampf werden bei dieser Hatz am Ende die Tiere nicht abgestochen.