Krokodile und Schlangen gegen illegale Einwanderung: Indien plant Reptilieneinsatz

Indische Grenzschutz-Patrouille
Indische Grenzschutz-Patrouille
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Krokodile und Schlangen zur Abschreckung illegale Einwanderung: Die indische Regierung erwägt den Einsatz von Reptilien zum Grenzschutz. "Wir wurden gebeten, den Einsatz von Reptilien wie etwa Schlangen und Krokodilen an nicht bewachten Grenzfluss-Abschnitten zu prüfen", sagte der Grenzschutz-Offizier Manoj Barwal am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Barnwal sprach von einer "innovativen Idee", die allerdings "zahlreiche Herausforderungen" vor allem mit Blick auf die Sicherheit mit sich bringe.

So müsse unter anderem geklärt werden, wie die Reptilien beschafft werden könnten und welche Auswirkung ihre Präsenz auf Anwohner der Grenzflüsse haben könnten. "Wir haben unsere Einheiten vor Ort gebeten, den Plan auf Machbarkeit zu untersuchen und uns so schnell wie möglich Bericht zu erstatten", sagte der Offizier.

Indien hat eine mehr als 4000 Kilometer lange Grenze zu Bangladesch, die vor allem durch Flüsse, Sümpfe und Mangrovenwälder geprägt ist. Die seit 2014 herrschende Hindu-nationalistische Regierung unter Narendra Modi hat den Kampf gegen die illegale Einwanderung vor allem aus Bangladesch zu einem wichtigen Ziel erklärt. 

AFP

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