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Maskat

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Geheimtipp Oman
Geheimtipp Oman
Im stillen Osten Arabiens

Höher, schneller, weiter: Während Dubai und Abu Dhabi in der Finanzkrise straucheln, geht es im Oman gemächlicher zu. Das Land im Osten der Arabischen Halbinsel entwickelt sich zu einem touristischen Ziel. Wer das echte Arabien sehen will, muss in den Oman fahren.

Nachrichten-Ticker
Jemens Staatschef reist zu Behandlung in die USA

Der scheidende jemenitische Staatschef Ali Abdallah Saleh ist auf dem Weg in die USA, um sich dort medizinisch behandeln zu lassen.

Entdeckungen im Weihrauchland
Entdeckungen im Weihrauchland
Durch die wüste Weite des Omans

Küste, Wüste, Hochgebirge: Orient-Flair im friedlichen Sultanat am Arabischen Meer.

Kiek´ ma
Blog "Kiek´ ma"
S... in Masat

Ein Schelm, der beim Titel dieses Blogeintrages an etwas anderes als an "Salsa in Maskat" denkt. Der Mittlere Osten ist wahrlich nicht dafür bekannt, westliche "Vergnügungsrituale" zu akzeptieren. Mancherorts drohen harte Strafen für Jene, die trotz Verbotes Alkohol kaufen oder verzehren, die sich in der Öffentlichkeit küssen oder die etwa nach dem Motto "Alles raus, was nicht Miete zahlt" an eine Hecke urinieren. Ich selbst lasse mich in den Vereinigten Arabischen Emiraten gleich zu mehreren "Straftaten" verleiten: Ich kaufe und trinke illegal Bier im Emirat Sharjah. Außerdem übernachte ich dort bei zwei Frauen. Für beide Aktionen hätte ich zunächst eine Nacht hinter "arabischen Gardinen" verbracht, ehe man mich und die Komplizen des Landes verwiesen hätte. Das haben mir zumindest meine Mittäter glaubhaft versichert. Naja, no Risk, no Fun! Außerdem hätte eine Nacht im Gefängnis meinem Projekt eine gewisse Brisanz verliehen. Eine baldige Ausreise war ohnehin vorgesehen. Aber wenn ich jetzt so darüber nachdenke, möchte ich eventuell ja noch einmal wiederkommen. Es wäre doch schade, wenn man mir aufgrund meiner Jugendsünden die Einreise verweigern würde. Also: Selbstverständlich bereue ich meine Taten. Das war dumm von mir, ich gelobe Besserung. Nur eine Flugstunde von Dubai entfernt erwartet mich Khaldoun am Flughafen in Maskat. Der junge Marketing- und Vertriebsmitarbeiter einer Schweizer Firma war offiziell der erste Couchsurfer im Oman. Ihm ist es zu verdanken, dass sich in den vergangenen Jahren in Oman eine staatliche Anzahl an Couchsurfern zu einer recht effizienten Community formierte. Leider komme ich nicht dazu, mich an diesem Abend ausgiebig mit ihm zu unterhalten. "Ich bin stark erkältet, ich muss echt schnell ins Bett", sagt er. Und auch ich sehne mich nach einer Couch, auf der ich mein Schlafdefizit minimieren kann. In der Nacht zuvor habe ich (wie berichtet) nur knapp zwei Stunden Schlaf bekommen, ehe ich den ganzen Tag Vorträge für Schüler der Internationalen Academy School in Dubai halten durfte. Khaldoun und ich gehen sehr bald schlafen. Am nächsten Morgen müssen wir beide schon wieder früh aus den Federn. Er muss zur Arbeit und ich in ein Café mit Internetzugang, um meinen Bericht aus Dubai in meinen Blogs einzupflegen (bzw. einpflegen zu lassen ;-)). Gegen Mittag holt mich dann Rebecca ab. Sie ist die Mitbewohnerin von "Super Susan", die mich meine zweite und letzte Nacht in Maskat beherbergen möchte. Sie zeigt mir ein wenig die Umgebung rund um Maskat (bei der wir ziemlich verwirrte Ziegen in einem Mülleimer Pappkartons essen sehen), geht mit mir auf den für arabische Länder typischen Markt (Suk) und geht mit mir etwas typisch Arabisches essen (ich bin ehrlich, ich habe den Namen des Essen wieder vergessen - hätte ich mir mal, wie viele andere Dinge auch, aufschreiben sollen). Am Abend gehen wir dann zu Dritt ins "Trader Vic's", einem Restaurant, das zu später Stunde auch lateinamerikanische Klänge bietet. "It is Salsa-Time", erklären mir Susan und Rebecca. Und tatsächlich, ich traue meinen Augen nicht. In Oman tanzen die Araber am Abend mit den zum Teil wildfremden Frauen Salsa oder Merengue. Dazu wird reichlich Alkohol getrunken. Bin ich hier wirklich noch offiziell im Oman? Dort, wo man nur unter sehr strikten Auflagen Alkohol kaufen darf und der öffentliche "Geschlechterumgang" - sagen wir mal vorsichtig - sehr konservativ gehalten wird, frage ich mich. Naja, wenn man so "crazy", wie Susan und Rebecca ist, dann weiß man schon, wo man seine Quellen abgreifen muss. "Have fun and dance", fordern mich beide zum Tanz auf. Mein Hüftschwung lässt leider zu Wünschen übrig, daher belasse ich es beim "Fun haben", bestelle mir ein Bier und nehme Kontakt mit den Arabern auf. Salsa ist eben nicht mein Ding. Lieben Gruß vom Tanzmuffel, Daniel

Kiek´ ma
Blog "Kiek´ ma"
"He is a very special person"

Mit jedem Tag meiner Reise wird mir die Tragweite meines Projektes bewusst. Ich bin ehrlich, mit einer solchen positiven Resonanz hätte ich im Leben nicht gerechnet. Gestern zum Beispiel habe ich an der International Academy School in Dubai mehrere Vorträge über meine Reise gehalten. Die Schüler waren begeistert %u2013 von den Kiddies der ersten Klasse bis hin zu den Abiturienten. "Es wäre sehr schön, wenn Du mich morgen zur Schule begleitest und den Schülern von deinem Projekt erzählst", sagt Jos. Er ist mein letzter Gastgeber in Dubai und arbeitet seit einigen Jahren als Koordinator an der International Academy School in Dubai. Der gebürtige Amerikaner ging in seiner Heimat in den Ruhestand, erklärte mir Arienne, die mir den Kontakt zu ihm vermittelt hat. "Aber er hat in Dubai einen neuen Job angenommen, um seinen Kindern in den Staaten das Studium zu finanzieren", sagt sie. Ich bin beeindruckt. Das ist Vaterliebe. Zumal Jos seine Familie nur zwei bis drei Mal für kurze Zeit im Jahr sieht. "Es ist sehr hart für mich, Frau und Kinder in der Heimat zu lassen", sagt er mir, als er mir die Familienfotos zeigt, die sein spärlich eingerichtetes Appartement im Emirat Sharjah zieren. Mein Herz fängt schwer an zu pumpen, als ich seine Geschichte höre. Ich habe Sehnsucht nach meinem Sohn, dem ich für die kommenden Wochen nur per Videotelefonie meine Zuneigung zeigen kann. Doch wie muss es erst für Jos sein, der seine Söhne und seine Frau sehr viel seltener zu Gesicht bekommt. Ich will nicht weiter darüber nachdenken. Dieser Gedanke macht mich schwermütig. Nun, jedenfalls habe ich gerne Jos' Vorschlag angenommen, den Schülern etwas über mein Projekt zu erzählen. Das war am Abend gegen 23 Uhr. Um 3.45 Uhr morgens habe ich meine Präsentation mit Daten und Fotos zu meiner Reise schließlich fertiggestellt. Um 5:45 Uhr war meine Nacht dann auch schon wieder beendet, denn wir mussten sehr früh den Bus zur Schule nehmen. Sichtlich ermüdet erkläre ich zunächst den Kindern der unteren Jahrgangsstufen 1 bis 4, warum ich gerade in Dubai bin und wer ich bin. "He is a very spezial person", erklärt Jos den Kindern. "And we're very glad, that he has chosen our school to talk about his project." Naja, vielleicht hat er ein wenig übertrieben. Aber die Kinder lauschten gespannt meinen Ausführungen und löcherten mich mit ihren Fragen: "Magst Du deinen Beruf?", "Welches Land hat Dir bisher am besten gefallen?"; "Welche Länder möchtest Du noch bereisen?", "Welches Essen hat Dir am besten geschmeckt?" - nur wenige von vielen durchaus interessanten Fragen. Die Kommunikation erfolgte in englischer Sprache. Ich musste sogar ein "Interview" geben - die Jungredakteure der Schülerzeitung, Shelly und Georgio, baten um ein Gespräch mit mir. Am Nachmittag gegen 15.30 Uhr war der Spuk dann auch "schon" vorbei. Die Zeit verrann wie im Fluge. "Lehrer und Schüler sind gleichermaßen von Deiner Idee begeistert, Deine Vorträge waren echt super", lobt Jos meine Bemühungen. Eine Klasse schenkt mir zum Abschied noch eine selbst gebastelte Karte (siehe Foto). Die Drittklässler zeichneten eine Weltkugel auf die Vorderseite. In der Innenseite steht geschrieben: "Thank you for coming to International Academy School." Mein Herz geht auf, ich bin gerührt. Am Abend laden mich einige Lehrer zum traditionellen arabischen Essen ein. Ehrlich gesagt, habe ich den Namen des Mahls schon wieder vergessen. Aber es war sehr lecker. Eine Kombination aus Reis, Blumenkohl sowie warmen Yoghurt und Sauermilch. Leider kann ich nicht länger bleiben. Gegen 19 Uhr holt mich Arienne ab, die mich zum Flughafen bringt. Sie hat sich die vergangenen Tage liebevoll um mich gekümmert, mir zwei Unterkünfte besorgt und eine Tour durch Sharjah und Dubai gemacht. Der Kontakt zu Arienne kam übrigens über meine Gastgeber Mark und Alida in Johannesburg zustande. Alida ist Ariennes Schwester. "Pass auf Dich auf und lass Dich nirgendwo überfallen oder erschießen", sagt sie mir zum Abschied am Flughafen. "Ach, Du machst Deinen Weg. Da bin ich mir sicher", sagt sie und zieht wieder ihres Weges. In Maskat angekommen, holt mich mein nächster Sofa-Besitzer Khaldoun ab. Er war der erste offizielle Couchsurfer von Oman. An diesem Abend finden wir beide jedoch nur wenig Zeit für ein intensives Gespräch. Ihn plagt eine Erkältung, mich die fast unerträgliche Müdigkeit. Wir werden uns aber noch einmal am Dienstag vor meiner Abreise nach Thailand treffen und ausführlich Erfahrungen austauschen. Und so sitze ich nun in einem Café am Strand in Maskat, trinke einen Macchiato Karamel und tippe meinen Blog-Text. Außerdem werde ich gleich noch die Zeit nutzen, weitere Couchen in Tokyo, den USA und Mittelamerika zu finden. Für Neuseeland brauchte ich mich übrigens nicht groß bemühen. Vor kurzem erreichte mich eine Nachricht vom offizellen Tourismus-Büro des Landes: "Wir haben eine Couch für Dich!" Ich nehme natürlich dankend an. Die Antwort meines Kontaktes namens Wibke lässt auf einen abenteuerlichen Aufenthalt in Neuseeland hoffen: "Das ist doch super - wir freuen uns auf Dich!!! Ich hole Dich gerne am 16/11 vom Flughafen ab, schick mir doch einfach die Flugangaben, wenn Du mal eine freie Minute hast :). Ansonsten lass mich wissen, was Du an Aktivitäten so magst. Auckland hat so vieles zu bieten - Maorikultur, Wassersport, vom Skytower springen. Na, hat ja alles noch Zeit - erstmal sind die Pyramiden dran!" Wow, vom Skytower springen! Das wäre doch was. Wer ist dafür? Lieben Gruß aus Maskat, Daniel

Kiek´ ma
Blog "Kiek´ ma"
Final Destinations

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Im Zuge meiner Akquise von Schlafgelegenheiten über das Netzwerk www.couchsurfing.org habe ich noch einmal einen genauen Blick auf meine Flugbuchungen geworfen. Und siehe da, ein paar kleine Änderungen gibt es doch noch. Meine definitiv finale Reiseroute sieht also wie folgt aus: Oktober 1. Oktober: Abflug von Düsseldorf nach Paris 4. Oktober: Paris - Lissabon 6. Oktober: Lissabon - Dakar (Senegal) 8. Oktober: Dakar - Johannesburg (ggfs. Rundreise durch Südafrika) 15. Oktober: Johannesburg - Dar es Salaam (Tansania) 18. Oktober: Dar es Salaam - Kairo 21. Oktober: Kairo - Dubai 25. Oktober: Dubai - Maskat (Oman) 27. Oktober: Maskat - Bangkok 30. Oktober: Bangkok - Hongkong November 2. November: Hongkong - Peking 4. November: Peking - Shanghai 6. November: Shanghai - Tokio 9. November: Tokio- Bangkok (eventuell Abstecher nach KhoPhi Phi) 12. November: Bangkok - Sydney 16. November: Sydney - Auckland 19. November: Auckland - Rarotonga (Cookinseln) 21. November: Rarotonga - Los Angeles 26. November: Los Angeles - Honolulu (Hawaii) 28. November: Honolulu - San Francisco 29. November: San Francisco - Mexico City 30. November: Mexico City - Charlotte NC Douglas (USA) Dezember 1. Dezember: Charlotte - Nassau (Bahamas) 3. Dezember: Nassau - Washington DC 3. Dezember: Washington DC - New York City 8. Dezember: New York City - Toronto 10. Dezember: Toronto - Washington DC 13. Dezember: Washington DC - Rio de Janeiro 18. Dezember: Rio de Janeiro - Porto 20. Dezember: Porto - Frankfurt 20. Dezember: Frankfurt - Düsseldorf Übrigens, wer kennt jemanden, der mir eine Couch für eine Nacht auf den Cookinseln zur Verfügung stellen könnte? Auch für Maskat sieht die "Sofa-Lage" weniger rosig aus... Lieben Gruß von der heimischen Couch, Daniel

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Cameron hat "groben Fehler begangen"

Von "völliger Isolation" Großbritanniens ist die Rede: Premier David Cameron hat mit seiner kategorischen Haltung beim EU-Gipfel eine Regierungskrise ausgelöst.

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Wulff warnt vor EU-Austritt Großbritanniens

Nach dem EU-Gipfel sorgt die Isolation Großbritanniens für Misstöne. Erste Politiker sprechen bereits über einen EU-Austritt der Briten. Der Bundespräsident widerspricht entschieden.

Proteste in Oman und Jemen
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Neue Unruhen erschüttern arabische Welt

Die Aufstände in Nordafrika breiten sich zusehends auch auf der arabischen Halbinsel aus: In Oman treibt die Armee Demonstranten mit Panzern auseinander. Im Jemen fordern Zehntausende den Rücktritt von Präsident Saleh. Dieser gibt Israel und den USA die Schuld für die Revolten.

Nachrichten-Ticker
Armee treibt Demonstranten in Oman mit Panzern auseinander

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Nachrichten-Ticker
Nach Gewalt in Oman besetzen Demonstranten Platz in Sohar

Im Sultanat Oman haben Demonstranten nach dem gewaltsamen Vorgehen der Polizei gegen eine Protestversammlung am Sonntag einen Platz in der Stadt Sohar besetzt.

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Maskat auf Wikipedia

Maskat ist die Hauptstadt des Omans. Der Name bedeutet Ort des Fallens, gemeint als Ankerplatz oder wegen der steil abfallenden Berge. In der Stadt und ihren Vororten Matrah, Ruwi, Qurum, Sib leben etwa 880.200 Menschen (2005), in der gesamten Hauptstadtregion sind es ca. 1,3 Millionen (60% der Gesamtbevölkerung), die wenigsten davon in der eigentlichen Stadt Maskat (ca. 30000).

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