FRANKFURT (dpa-AFX)
In den USA ist die Beschäftigung des Privatsektors im Mai schwächer gestiegen als erwartet. Im Monatsvergleich wurden 135.000 neue Stellen geschaffen, wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) am Mittwoch in Washington mitteilte.
Der Euro ist am Freitag von schwachen Konjunkturdaten aus dem Währungsraum und robusten Zahlen aus den USA belastet worden. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2960 US-Dollar und damit einen Cent weniger als im Tageshoch.
Die Stimmung unter den Konsumenten in den USA hat sich im Mai überraschend stark aufgehellt.
Die US-Notenbank Fed bleibt gespalten, was die Bewertung ihrer milliardenschweren Anleihekäufe angeht. Einige Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses sind bereit, schon ab Juni einen Gang herunter zu schalten.
US-Notenbankchef Ben Bernanke hat Spekulationen über einen raschen Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik gedämpft. "Ein voreiliges Ende oder eine Straffung birgt das Risiko, die wirtschaftliche Erholung abzuwürgen", sagte der Fed-Chef am Mittwoch in Washington.
Langsam geht es aufwärts auf dem US-Jobmarkt - allein im April wurden mehr als 165.000 neue Stellen geschaffen. Allerdings sind nach wie vor fast zwölf Millionen Amerikaner ohne Job.
Fast die Hälfte der Frauen arbeitet hierzulande in einem Teilzeitjob. Das ist ein Spitzenwert im EU-Durchschnitt. Größere Teilzeit-Fans sind nur die Niederländerinnen.
Die US-Notenbank Federal Reserve setzt angesichts der schwachen Konjunktur weiter auf eine sehr lockere Geldpolitik.
Gerard Depardieus Flucht vor der Reichensteuer hat die Franzosen in eine Neid- und Gerechtigkeitsdebatte gestürzt - mit neurotischen Zügen. Der jüngste Aufschrei stammt von Brigitte Bardot.
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