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Arbeitslose: Jobmarkt enttäuscht im April

Die Arbeitslosenzahl in Deutschland ist im April erneut gesunken - allerdings weit weniger als erwartet. Die SPD gibt sich trotz 3,4 Millionen Arbeitslosen zuversichtlich, dass es in absehbarer Zeit Vollbeschäftigung geben wird. Experten hatten jedoch einen Rückgang um das Vierfache erwartet.

Die Arbeitslosenzahl in Deutschland ist im April auf 3,414 Millionen gesunken. Dies seien 94.000 weniger gewesen als im März und 563.000 weniger als im April 2007, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit. Die Arbeitslosenquote sei um 0,3 Punkte auf 8,1 Prozent gefallen. Saisonbereinigt ging die Erwerbslosenzahl demnach um 7000 zurück. Experten hatten allerdings einen bereinigten Rückgang um 30.000 erwartet.

Volkswirte und Konjunkturforscher waren zuvor davon ausgegangen, dass eine kräftige Frühjahrsbelebung die Erwerbslosenzahl im April um rund 150.000 auf 3,35 Millionen hat sinken lassen. Das wären rund 620.000 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Der Arbeitsmarkt habe hauptsächlich davon profitiert, dass zum Frühjahrsbeginn auf dem Bau, in Gärtnereien und der Gastronomie wieder verstärkt Arbeitskräfte eingestellt würden. Für eine zusätzliche Entspannung auf dem Arbeitsmarkt sorge die kräftige Nachfrage in der exportorientierten Maschinenbau- und Elektrobranche.

BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise sagte, die Arbeitsmarktentwicklung werde weiter von der guten Konjunktur getragen. Die Arbeitslosigkeit sei aber geringer gesunken als erwartet. Dies liege zum Teil daran, dass im Winter die Arbeitslosigkeit weniger als sonst üblich gestiegen sei und daher nun deren Abbau entsprechend geringer ausfalle. Zudem habe es am Zähltag Computerprobleme bei der BA gegeben. "Die Beschäftigung wächst weiter, und die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften bleibt auf hohem Niveau", erklärte Weise. Für September, Oktober und November dieses Jahres hält Weise sogar eine Unterschreitung der Drei-Millionen-Marke möglich. Für das Jahr 2008 rechnet er mit einer durchschnittlichen Arbeitslosigkeit von 3,2 Millionen.

Scholz rechnet mit Vollbeschäftigung

Bundesarbeitsminister Olaf Scholz zeigt sich indes zuversichtlich, dass es in absehbarer Zeit Vollbeschäftigung geben wird. "Wir können und werden es schaffen", sagte der SPD-Politiker der "Bild"-Zeitung. "Natürlich nicht über Nacht, aber Schritt für Schritt. Allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Erwerbslosen saisonbereinigt um 200.000 gesunken. Das ist der niedrigste Stand in einem April seit 1993." Vollbeschäftigung sei kein Traum, sondern ein realistisches Ziel, betonte der Minister. "Dieses Ziel hatten viele viel zu lang aus den Augen verloren."

Scholz kritisierte in dem Interview zugleich die Praxis von Arbeitsagenturen, auch Job-Angebote zu Niedrigstlöhnen zu vermitteln. "So etwas nehme ich keineswegs hin! Solche Dumpinglöhne darf es in Deutschland nicht geben - erst Recht nicht als Job-Angebot bei der Arbeitsagentur", sagte er. Der Minister zeigte sich zuversichtlich, den von ihm geplanten Mindestlohn bis Ende Juni für die in Frage kommenden Branchen zu verwirklichen.

DPA/AP / AP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(