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Mini Cooper SE Countryman All4 Nachgelegt

Mini Cooper SE Countryman PHEV All4
Mini Cooper SE Countryman PHEV All4
© press-inform - das Pressebuero
Mini - britischer Ableger der bayrischen Motorenbauer - ist für vieles bekannt: Fahrspaß, Design und Lifestyle gehören allemal dazu. Doch als viele noch von Elektro fabulierten, hatten die britischen Bayern einiges zu bieten. Jetzt freut sich der Mini Cooper SE Countryman über eine Modellpflege.

Außen ist nicht viel passiert. Neue Leuchten, nette Details hier und dazu gepaart mit etwas mehr Chic. Viel wichtiger ist jedoch der Reichweitenzuwachs des Plug-In-Hybriden. Denn während die Kombination aus dem 1,5 Liter großen Dreizylinder-Turbo und der elektrischen Hinterachse mit einer Gesamtleistung von 162 kW / 220 PS unverändert blieb, hat der hybride Kompakt-SUV bei der Reichweite deutlich zugelegt. Wer mit dem Gasfuß sorgsam umgeht, ist rund 60 Kilometer elektrisch unterwegs. Dabei muss sich der Fahrer hinter dem Steuer keinesfalls in kompletter Enthaltsamkeit üben, denn auch bei rein elektrischer Fahrt sind kurze Zwischenspurts kein Problem und die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahn oder Bundesstraße liegt bei immerhin 135 km/h bevor der Verbrenner entrüstet einspringt. Der Normverbrauch liegt insofern bei 1,7 Litern, was einem CO2-Ausstoß von 40 Gramm CO2 per Kilometer entspricht. Keine Bestmarke; aber allemal ein solider Wert. Dabei kann die Lithium-Ionen-Batterie im Hinterwagen des Mini Cooper SE Countryman All4 in zweieinhalb Stunden mit der Wallbox wieder auf die maximale Leistung erstarken.

Wie bisher wird beim hybriden Countryman von dem 92 kW / 125 PS / 220 Nm starken Dreizylinder via Sechsgangautomatik allein die Vorderachse angetrieben. Der Elektromotor, kompakt unter dem Laderaum verbaut, leistet zusätzliche 70 kW / 95 PS und 165 Nm, die im Paket mit 220 PS sowie 385 Nm Drehmoment für einen überaus flotten Vortrieb sorgen. Die Kombination aus beiden Antrieben macht den Countryman so zu einem Elektro-Allradler, der es im Normalbetrieb betont sparsam, auf Wunsch aber auch überaus flott angehen lässt. Das Akkupaket ist unsichtbar im Unterboden vor der Hinterachse verbaut und besteht mit einer Kapazität von 10 kWh aus insgesamt 16 intelligent vernetzten Batteriezellen. Das kostet leider einiges an Tankvolumen und so fasst der Benzintank nur noch überschaubare 36 Liter. Gut, dass es eine Etage höher im Gepäckabteil nebst elektrischer Hecktür besser aussieht. Hier lässt sich der normale Laderaum mit seinen 405 Litern durch Umklappen der 40:20:40 teilbaren Rückbank auf bis zu 1.275 Liter erweitern.

Der 4,30 Meter lange Mini Countryman Plug-In-Hybrid verfügt über drei verschiedene Fahrmodi, die über die zentrale Schalterleiste in der Mittelkonsole angesteuert werden. Beim Aufstarten geht es im sogenannten Auto-eDrive-Modus los, in dem der Countryman bis Tempo 80 allein über die Hinterachse rein elektrisch angetrieben wird. Wer beim Auffahren auf die Autobahn kräftiger aufs Gas drückt, holt ganz automatisch den Verbrenner zu Hilfe, der sich dezenter als bisher im Hintergrund dazuschaltet. Im Max-eDrive-Modus ist der hybride Mini allein elektrisch unterwegs und zwar bis 135 km/h. Wer will, kann das Akkupaket auch auf Knopfdruck während der Fahrt laden - wenig effizient, aber sinnvoll, um in der Innenstadt gegebenenfalls rein elektrisch unterwegs sein zu können. Die Höchstgeschwindigkeit des Mini Cooper SE PHEV liegt bei 196 km/h. Nicht viel für 220 PS, aber ausreichend für die meisten Kunden.

Was geblieben ist, sind angenehme Details wie das solide Platzangebot, die präzise Lenkung und ein betont straffes Fahrwerk, das Laune macht, jedoch auf schlechten Fahrbahnen komfortabler sein könnte. Variabel einstellbare Dämpfer gibt es beim Mini Countryman mit Hybridantrieb leider nicht und er könnte diese durchaus brauchen.

Serienmäßig sind bei dem mindestens 38.016 Euro teuren Mini Cooper SE Countryman All4 dagegen unter anderem Klimaautomatik, Standklimatisierung, LED-Scheinwerfer sowie ein gutes Navigationssystem mit einem 8,8 Zoll großen Touchscreen, der so flach wie er ist, jedoch ebenso in die Jahre gekommen ist, wie die überschaubare Zahl der Fahrerassistenzsysteme. Gut: neben der Touchfunktion und einer entsprechenden Sprachbedienung können Fahrer und Beifahrer nach wie vor durch den Dreh-Drück-Steller durch das Menü rollen. Das macht Spaß und ist einfacher die meisten anderen Systeme.

pressinform

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