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Daniel Craig dreht in Tirol: Wie James Bond drei Bergdörfer aufmischt

Mehrere Tiroler Skiorte haben das große Los gezogen. Daniel Craig ist zu Dreharbeiten des neuen James-Bond-Films in Altaussee eingetroffen. Vor dem Auftauchen des Agenten gilt äußerste Diskretion.

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Wer für den Geheimdienst Ihrer Majestät arbeitet, kann schweigen wie ein Grab. Egal, ob Spion mit der Lizenz zum Töten oder Wachmann mit der Lizenz zum Kettenrauchen. "Ich habe berufsbedingt Alzheimer." Der so von Vergesslichkeit Geplagte trägt eine weithin gelb leuchtende Jacke mit der Aufschrift "Security" und beschützt mit zwei Kollegen einen alten Tiroler Stadl.

Die Frage lautete schlicht: "Wo ist das James-Bond-Haus?" Die Filmcrew hat vor den Dreharbeiten zum nächsten 007-Abenteuer mit dem Titel "Spectre" in Obertilliach in Osttirol zwar viele Spuren gelegt. Große Zelte dienen als Lagerhallen, Container als Büros, zwei Hubschrauberlandeplätze sind angelegt. Aber das monatelange Schweigegelübde zeigt in dem 700-Seelen-Dorf immer noch Wirkung. Weitere Drehorte in Österreich sind Sölden und Altaussee.

Vier Millionen Euro Umsatz

"Die geheimdienstliche Diskretion schwebt über allem", schmunzelt der 67-jährige Josef Lugger aus Obertilliach. Der Bauer, Wirt, Seilbahner und Musikant gehörte zu den fünf Leuten, die im März vom Interesse der 007-Produzenten aus England erfuhren. Obertilliach als Kulisse für wesentliche Szenen in einem globalen Blockbuster?

"So eine Chance lässt man sich nicht entgehen", sagt Bürgermeister Matthias Scherer (44). Der ÖVP-Politiker und das Mini-Komitee sondierten die Stimmung im Dorf. Denn der PR-Coup bedeutet in der etwa dreiwöchigen heißen Drehphase ab Mitte Januar auch Einschränkungen für Bewohner und Urlauber. Einige Tage ist unter anderem die Ski-Piste wegen des Top-Agenten gesperrt.

Doch die Vorteile scheinen alle überzeugt zu haben. "In der Region bleiben ungefähr vier Millionen Euro", sagt Scherer über das unerwartete Konjunkturprogramm. Handwerker und Bauern freuen sich über Zusatzaufträge und über zum Dreh verpachtete Grundstücke, die Hoteliers über eine hier 350 Mann starke Crew, die essen und schlafen will. Insgesamt seien in Österreich vom großen Filmteam - insgesamt 500 Leute - 30.000 Übernachtungen gebucht, sagt der Chef der Filmförder-Agentur Location Austria, Arie Bohrer.

Verfolgungsjagd im Bergdorf

Die Zimmerleute aus Obertilliach und Region haben ganze Arbeit geleistet. Schon im August haben sie auf einer Wiese am Rande des Dorfes mit dem Bau eines auf alt getrimmten Tiroler Stadls und mehrerer kleiner Heuhütten begonnen. Der Stadl, dessen Holz von einem alten Bauernhof in der Steiermark stammt, gilt als "James-Bond-Haus".

"Hier wird es eine Verfolgungsjagd geben", erzählt Nachbar Emil Figl. Von der nahen Skipiste aus werde Bond wohl vor seinen Verfolgern in die Hütte fliehen, meint der 76-Jährige. In den engen Gassen des Dorfes werde das Katz-und-Maus-Spiel weitergehen.

Doch alles rund um die Handlung soll top secret sein. An - angeblich schon wieder veraltete - Details sind zum Leidwesen der Produzenten einige Hacker herangekommen. Superstar Craig wird wohl für vier, fünf Tage zum Dreh in Osttirol sein. Schlafen wird der 46-Jährige woanders, heißt es. Der Österreicher Christoph Waltz (58), Bösewicht im neuen Bond, wird bei den Dreharbeiten in seiner Heimat gar nicht auftauchen, verriet er der "Kronen-Zeitung".

"Das ist wie ein Lotto-Sechser"

Auch in der Tourismus-Hochburg Sölden im Ötztal reibt man sich die Hände. "Das ist wie ein Lotto-Sechser", ist sich der Chef der Bergbahnen Sölden, Jakob Falkner, sicher. Auf dem Gletscher, der Gletscherstraße und im neuen Ice-Q-Restaurant am Gaislachkogl mit spektakulärer Sicht werde im Januar und Februar tageweise gedreht, erzählt Falkner im Sender "Sölden-TV". Er wehrt sich gegen die Sorge, der Spaß im Skigebiet könnte für den Urlauber durch die Filmarbeiten getrübt werden. Im Ort selber mit seinen 15.000 Hotelbetten fallen vor allem die englischen Autos und die Lastwagen auf.

Ausgerechnet vor der Haustür einen legendären Bond-Gegenspielers drehen die Produzenten am dritten österreichischen Drehort in Altaussee in der Steiermark. Gleich nebenan - in Bad Aussee - wohnt Klaus Maria Brandauer, der in "Sag niemals nie" (1984) als Maximilian Largo der Widersacher von Sean Connery war.

Materialtransport per Hubschrauber

Am See des Ortes werden an zwei Tagen eher ruhige Momente gedreht. "Drehort ist eine Fischerhütte", sagt Enrico Jakob von der Filmförderung des Bundeslandes. Zur Erleichterung der Anwohner und Offiziellen nehmen die 007-Macher Rücksicht auf die Natur. "Der Transport des Materials erfolgt mit Booten und Hubschraubern", sagt Jakob. Sonst hätte eine Straße für die Sattelschlepper ausgebaut werden müssen.

Alle Orte fühlen sich schon als Sieger im Kampf um Gäste. "Bond ist als Marke unschlagbar, um sie auch touristisch zu verwerten", meint Bohrer.

Matthias Röder/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(