Franzbrandwein und Arnika sind Klassiker in der Naturheilkunde bei Verstauchungen, Gelenkschmerzen und Muskelkater. Das "Brand" im Namen kommt vom altdeutschen Wort für Schmerz. Der Alkohol im Brandwein verdunstet, wodurch ein Kühlungseffekt entsteht, gleichzeitig wirken die ätherischen Öle schmerzlindernd. Arnika zählt zu den Giftpflanzen; als Extrakt in der äußerlichen Anwendung wirkt sie entzündungshemmend, antimikrobiell und fördert die Durchblutung. Arnika sollte nicht in Kontakt mit Augen oder Schleimhäuten kommen. Am besten Einweghandschuhe tragen oder die Hände gründlich abwaschen.
© Klosterfrau