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"Die Simpsons - Das Spiel": Game in Gelb

Gelacht und gelangweilt: Der ureigene Humor rettet "Die Simpsons - Das Spiel" vor den Niederungen des Mittelmaßes.

Dank eines vom Himmel gefallenen Handbuchs zu einem geplanten "Simpsons"-Videospiel entdecken die Mitglieder der dysfunktionalen TV-Familie also, dass sie besondere Fähigkeiten haben. Während Homer sich in einen wabernden Ball verwandeln und nicht nur ohrenbetäubende Rülpser von sich geben kann, nimmt Bart Gegner mit seiner Steinschleuder ins Visier oder gleitet mit einem Cape durch die Luft. Lisa beschwört die Hand Buddhas, mit der sie schwere Objekte bewegen und gewaltige Watschen austeilen darf. Und Marge mobilisiert mittels Megafon einen wütenden Mob. Gemein ist allen das obligatorische Gameplay, auf dem fast jedes Action-Adventure mit prominenter Lizenz fußt: prügeln, hüpfen, Kisten zerdeppern, Kram einsammeln.

Das Spiel ist in vier Akte mit ingesamt 16 Episoden unterteilt, die auch vor der Persiflage bekannter EA-Titel nicht haltmachen. So landet das Simpsons-Oberhaupt in "Medal of Homer" mitten im Zweiten Weltkrieg - genauer gesagt: im französischen Dorf Ville de l'Capitulon. Zusammen mit Sohnemann Bart muss er die weißen Flaggen der Franzosen einsammeln, ehe die Feiglinge vollends vor den in bayerischen Lederhosen aufmarschierenden Deutschen kapitulieren. Zum Brüllen komisch ist "Grand Theft Scratchy". Das gleichnamige Videospiel macht die Kids von Springfield zu echten Gangstern, weshalb Marge auf die Barrikaden geht.

"Everquest", "God of War", "Pokémon", "Frogger" - die Liste der Seitenhiebe, Anspielungen und bitterbösen Parodien ist mindestens genauso lang wie jene mit den Videospiel-Klischees, die vom nerdigen Comic-Ladenbesitzer schnippisch kommentiert werden. 31 gibt es davon in den einzelnen Level und in Springfield zu entdecken - vom Doppelsprung über sinnloses Holzkisten zerdeppern bis hin zu explodierenden Fässern. Darüber hinaus wollen jede Menge Kronkorken, Lunchboxen und anderer Nippes aufgelesen werden, um diverse Boni freizuschalten.

Wer möchte kann auch mit einem Kumpel das Städtchen erkunden, auf dessen Straßen sich über 100 bekannte Figuren aus der Serie tummeln. Sitzt man alleine vor der Konsole, übernimmt der Computer die Steuerung des zweiten Charakters.

Neben blutrünstigen Delfinen, grimmigen Holzfällern, gar nicht süßen Schokohasen, dicken Sumoringern und noch dickeren Bossgegnern wie der lebendig gewordenen Lard-Lad-Donut-Statue machen den geneigten Zockern vor allem die Kameraprobleme das Leben schwer. Oft schieben sich undurchsichtige Objekte vor die virtuelle Linse. Ständiges Nachjustieren ist also lästige Pflicht, hilft aber bei kniffligen Sprungpassagen nur bedingt. Immerhin: Die Präsentation ist geglückt. Grafik und Sounduntermalung stehen der TV-Serie, die seit Jahren nahezu nonstop bei ProSieben läuft, in kaum etwas nach. Wichtiger noch: Die Pointen sitzen!

Die Simpsons - Das Spiel

Hersteller/Vertrieb

EA/EA

Genre

Action-Adventure

Plattform

PlayStation2, PSP, PlayStation3, Wii, Xbox 360

Preis

ca. 60 Euro

Altersfreigabe

ab 12 Jahren

Nach rund acht Stunden ist der Trip nach Springfield vorbei. Dabei hat man viel gelacht und sich auch ein bisschen gelangweilt. Der ureigene Humor rettet "Die Simpsons - Das Spiel" jedoch vor den Niederungen des Mittelmaßes.

Gerd Hilber/Teleschau / TELESCHAU
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(