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"DTM Race Driver 3": Mehr Abwechslung geht nicht

"DTM Race Driver 3" ist nahe am perfekten Rennspiel und heizt damit der direkten Konkurrenz, etwa "Gran Turismo", kräftig ein.

"DTM Race Driver 3" ist ein puristisches, aber perfektes Rennspiel, das bei seinem Titel weitaus weniger verspricht, als es hält. Denn hier geht es keineswegs nur um die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft (mit authentischen Fahrern), sondern eben insgesamt um 72 grundverschiedene Fahrzeuge in 35 Klassen auf über 40 Strecken. Codemasters präsentiert ein klar strukturiertes Sammelsurium, das lang anhaltenden Spielspaß verspricht und sich dabei an all jene wendet, die das Autorennen selbst übertriebenem Tuning, Materialkäufen oder sonstigen organisatorischen Lästigkeiten vorziehen.

Dabei gibt es sehr wohl die Möglichkeit, Einstellungen an den Fahrzeugen vorzunehmen. Ebenso wie ab und an ein Upgrade möglich ist, etwa bei Bremsen, Elektronik oder Ansaugsatz. Doch überzogen haben die Entwickler hier nicht, sondern sich stattdessen auf die Rennen selbst konzentriert, die dank einer außergewöhnlich variablen, aber stets präzisen Steuerung zur echten Herausforderung werden.

Zwei Kernmodi gibt es: Zum einen die so genannte "Profikarriere", bei der von DTM über das Cross-Rennen bis hin zur Formel I mehrere Serien zur Verfügung stehen, die Schritt für Schritt freigespielt werden müssen. Die Wettbewerbe selbst bestehen zumeist aus einer optionalen Trainingsmöglichkeit, danach folgt die Qualifikation und schließlich das Rennen selbst. Dabei geht es mitunter gegen 20 Kontrahenten.

Hier liegt eine der unübersehbaren Stärken von "DTM Race Driver 3": Die KI der Gegner gehört zu den besten, die bislang in Rennspielen zu sehen waren. Sie liefern sich spannende Duelle, verharren keineswegs nur auf der Ideallinie, rutschen auch mal in den Kies. Ab und an informiert der Streckenfunk über Unfälle. Bei den eigenen Überholmanövern indes ist Vorsicht geboten. Wer zu aggressiv fährt, erhält von der Rennleitung eine Verwarnung, im Wiederholungsfalle gar eine Zeitstrafe oder Boxendurchfahrt aufgebrummt. Auch Abkürzungen werden nicht zugelassen. Es entsteht eine höchst authentische Rennatmosphäre, die fordert, aber nie frustriert.

Zweiter Kern des Spiels ist die "Welttournee", in der man sich durch einen dezenten Storymodus schlägt. Auch hier müssen vorgegebene Herausforderungen erfüllt werden, um weiter voranzukommen. Dass sich die Ladezeiten stets im Rahmen halten, kommt bei alldem dem Spielspaß zugute.

Das alles wird mit einer überzeugenden Grafik präsentiert, die ihre Stärken vor allem auf der Strecke hat. Schäden an den Fahrzeugen werden detailliert sichtbar, die Kurse sind abwechslungsreich gestaltet, und jedes noch so kleine Schild fliegt bei der Kollision wild durch die Gegend. Ab und an ist die Umgebung ein bisschen sehr dürftig, doch bleibt ohnehin kaum Zeit, darauf zu achten.

DTM Race Driver 3

Hersteller/Vertrieb

Codemasters/HMH

Genre

Rennspiel

Plattform

PlayStation2, PC, XBox

Preis

ca. 60 Euro

Altersfreigabe

o.A.

Keine Frage: "DTM Race Driver 3" ist nahe am perfekten Rennspiel und heizt damit der direkten Konkurrenz, etwa "Gran Turismo", kräftig ein. Es erscheint parallel für Xbox, PlayStation2 und PC. In allen Varianten steht ein Online-Modus zur Verfügung, in dem sich entweder acht (PS2) oder gar zwölf (Xbox, PC) Kontrahenten duellieren können.

Christopher Zallmann/Teleschau / TELESCHAU
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