"Feeding Frenzy 2" Fressen oder gefressen werden


Ein kleiner Fisch schiebt in "Feeding Frenzy 2" mächtig Kohldampf. Der Spieler muss ihn daher ordentlich zu füttern. Simpel aber gelungen: Ein verrückter Spaß für die ganze Familie.

Popcap Games aus Irland ist eines dieser rasant wachsenden Unternehmen im Internet, die kunterbunte Mittagspausenspiele programmieren. Diese Spiele lassen sich bequem in einer Mittagspause meistern, sind selbsterklärend, völlig gewaltfrei und darüber hinaus auch noch mit einem besonders hohen Knobelfaktor ausgestattet. Vor allem bei Frauen kommen diese speziellen Spiele sehr gut an: Laut einer Studie stellen sie zu über 70 Prozent die Käuferschaft der Casual Games.

"Feeding Frenzy 2"

System:

ab Windows 98

Autor:

Popcap Games

Sprache:

Englisch

Preis:

19,95 Dollar

Größe:

15,4 MB

Maus bewegt Fisch

In "Feeding Frenzy 2" steuert der Spieler einen winzig kleinen Fisch. Dazu reicht es aus, die Maus zu bewegen: Umgehend folgt der Fisch der Bewegung nach. Ziel ist es, im nach rechts und links scrollenden Unterwasser-Parcours Fische aufzuspüren, die noch kleiner sind als der eigene Schuppenfreund. Diese Winzlinge lassen sich mit einem schnellen Happs auffressen. Das gibt nicht nur Punkte, sondern lässt den eigenen Fisch auch noch schubweise wachsen. Nach jeder Wachstumsphase fallen neue Fische in das eigene Beuteschema. In der Folge artet das Spiel zu einer wahren Fressorgie aus, die erst dann zu Ende geht, wenn der ganze Level leer gefressen ist.

Aufpassen muss der Spieler nur vor den Fischen, die größer sind als er selbst. Sie sind gar nicht fein: Kommt ihnen der eigene Fisch zu nahe, öffnen sie einmal kurz das Maul und - schwupps - ist man selbst gefressen. Dann ist ein Leben verloren und der aktuelle Level muss von vorne begonnen werden.

Nur schnell weg, wenn die Großen kommen

Sehr gelungen ist, dass es in jedem einzelnen Level neue Herausforderungen gibt. So tauchen schon bald Luftblasen-Seesterne auf. Wer sie aufsammelt, gewinnt jede Menge Extrapunkte. Oder das Spiel verrät dem Fisch-Führer, dass es nur eines kurzen Drucks auf die linke Maustaste bedarf, um kurzfristig mehr Tempo beim Schwimmen aufzunehmen. So ist es möglich, schnell den großen Fischen wegzuschwimmen, wenn sie zu nahe rücken. Viele Powerups kommen nach und nach noch dazu.

Das Spiel bietet 60 Levels und zwei verschiedene Spielmodi. Möglich ist es übrigens im Spiel, den aktuellen Stand zu speichern, um zu einem späteren Zeitpunkt dort weiterzumachen, wo das Spiel zuvor unterbrochen wurde. Die Testversion lässt sich 60 Minuten lang ohne Einschränkungen spielen.

Download beim Hersteller: www.popcap.com

Carsten Scheibe

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