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"Super Mario": Ein Klempner hüpft seinen Weg

Vor 27 Jahren war er nicht mehr als ein Pixelhaufen, jetzt erobert er den Weltraum: Im Spiel "Super Mario Galaxy" hüpft Mario von einem Stern zum anderen. Dabei hat der italienische Klempner einen weiten Weg hinter sich.

Von Kathrin Warncke

Es war einmal ein Pixelhaufen... So könnte Shigeru Miyamoto eines Tages vor seinen Enkeln die Geschichte von Super Mario beginnen. Als der Spiele-Entwickler 1980 den italienischen Klempner erfand, hätte sich noch keiner träumen lassen, dass 27 Jahre später Videospiele mit seinem Namen in Kinderzimmern auf der ganzen Welt verbreitet sein würden. Der jüngste Spiele-Spross, "Super Mario Galaxy" für die Spielekonsole Wii aus dem Hause Nintendo, wurde jüngst veröffentlicht. Unter Freunden der Jump'n'Run-Spiele, von denen die meisten längst zu erwachsenen Videospiele-Fans herangewachsen sind, bedeutet Super Mario eine Kindheitserinnerung.

Ein Rückblick in das Jahr 1980, in einer Kneipe irgendwo in Seattle: Besucher stehen Schlange vor einem Spielautomaten und warten auf dieses eine Game. Dabei ist es nichts Besonderes. Ein verpixelter, pummeliger Zimmermann läuft über Baugerüste und rettet seine Freundin aus den Armen eines wildgewordenen Gorillas. Trotzdem verlockt es die Spieler, auch zur Verwunderung des damaligen Nintendo-Chefs Minoru Arakawa. Dieser hatte den Automaten nur widerwillig aufstellen lassen und prognostizierte dem Spiel eine Niederlage.

"Plötzlich sah er italienisch aus"

Anfangs war der heute als Super Mario bekannte Klempner nicht mehr als ein Pixelhaufen. 16 mal 16 Bildpunkte standen damals dem Designer Shigeru Miyamoto zur Verfügung, dazu drei Farben, rot, gelb und blau. In einem Interview erklärte er, wie er auf darauf kam, die Figur als italienischen Klempner zu erschaffen: "Zuerst machte ich Gesicht und Nase groß. Die Arme mussten wir bewegen, um das Laufen zu verdeutlichen. Wir brauchten Ärmel in einer Farbe, die sich vom Körper abhebt. Mit all dem sah der Typ plötzlich italienisch aus." Zunächst nannte Miyamoto seine neu geschaffene Figur noch lieblos Jumpman. Erst später erhielt die Figur ihren "bürgerlichen Namen" Mario Segali. Der kam nicht von ungefähr: Der italienische Vermieter der Nintendo-Lagerhalle in Seattle sah Mario zum Verwechseln ähnlich.

Ab 1982 wurde Super Mario von Nintendo endgültig in die Klempner-Branche bestellt. Mit seinem Bruder Luigi verscheuchte er Monster und anderes Getier aus der Kanalisation. Seine ersten Sprünge durch Rohrleitungen machten die Figur längst nicht auf Anhieb bekannt. Erst durch die folgenden Spiele, angefangen mit "Super Mario Brothers" über "Super Mario Kart" bis hin zum letzten Titel "Super Mario Sunshine", machte sich Mario Segali einen Namen. Mit "Super Mario Galaxy" schickt Nintendo nach mehreren Jahren den Knubbel-Mann wieder auf Reise.

Auf der Reise durch das Weltall

Mario reist in dem Wii-Spiel durch das Weltall, von Galaxie zu Galaxie auf der Suche nach Prinzessin Peach. Wie es sich für eine typische Mario-Geschichte gehört, wird die Blaublüterin zu Anfang vom Echsenkönig Bowser entführt, und Mario bleibt nichts anderes übrig, als der holden Maid zu Hilfe zu eilen. Dafür springt er von Stern zu Stern und muss verschiedene Aufgaben bewältigen - doch nur die Power-Sterne können ihm beim Fortkommen helfen.

Und auch mit diesem Spiel hat sich Mario weiterentwickelt - diesmal zeigt er viele neue Gesichter. So tritt er einmal als Bienen-Mario auf. In diesem Modus schwebt er durch die Galaxie und kann an Honigwänden hochklettern. Neu ist auch der Geist-Mario, in diesem Modus kann er durch Wände und bestimmte Zäune gehen.

In diesem Spiel dürfte Mario zwar mehr denn je in Bonbon-Optik auftreten, trotzdem hat Hersteller Nintendo nicht auf die bewährten Oldschool-Elemente verzichtet, die Mario-Anhänger nicht vermissen möchten. So wechselt die Perspektive gelegentlich in die 2D-Ansicht und lädt zum klassischen, zweidimensionalen Hüpfen ein. Das müsste auch die letzten Kindheitserinnerungen der Mario-Fans wecken.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.