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Bücher: Das System Microsoft

In einem neu erschienenen Buch lesen Wissenschaftler in 13 Aufsätzen dem Softwareriesen die Leviten.

Keine High-Tech-Firma erfährt - je nach Standpunkt - so viel Hass und Bewunderung wie der amerikanische Software-Gigant. In einer Aufsatzsammlung ("Microsoft - Medien, Macht, Monopol", Suhrkamp, 11 Euro) setzen sich 13 Autoren kritisch mit der Firma und ihrem Gründer, der Ikone Bill Gates, auseinander. Dieser, so heißt es im Buch, "wurde durch cleveres Marketing und etwas Glück" zum reichsten Mann der Welt. Wer das Buch liest, lernt die Entstehungsgeschichte des Personal Computers kennen, erfährt, wie Microsoft allgegen-wärtig auf fast allen Schreibtischrechnern wurde und wie in Zukunft auch Handys oder Fernseher Microsoft ins Netz gehen sollen. Dass der Erfolg von Bill Gates nicht für alle Zukunft zwangsläufig ist, bleibt aufgeweckten PC-Nutzern als angenehme Erkenntnis haften.

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