HOME

Gebrauchte Software: Schnäppchen auf eigene Gefahr

Wer gebrauchte Software kauft, kann damit viel Geld sparen - oder auf die Nase fliegen. Denn das Risiko ist hoch, an Raubkopien oder nicht lizenzierte Versionen zu geraten.

Wer nicht gerade die jüngste Version eines Betriebssystems oder Anwenderprogramms benötigt, kann viel Geld sparen. Allerdings ist die Gefahr groß, an Raubkopien oder an nicht lizenzierte Versionen zu geraten.

"Interessant ist der Kauf älterer Software auch, um an günstige Updates zu gelangen", erklärt Dirk Lynen in Aachen, der mit seiner Firma 2ndsoft gebrauchte Programme handelt. "Viele unserer Kunden kaufen sich eine alte Version von Word, Office oder Photoshop und dann ein Update für die aktuelle Version."

Nachgefragt werden alte Programme vor allem von Unternehmen, berichtet Dirk Lynen. Immer wenn eine Firma nachträglich die Zahl ihrer Computerarbeitsplätze erhöhen will, stehen die Planer vor einem Problem: Sollen die neuen Rechner aus Gründen der reibungslosen Zusammenarbeit mit den bestehenden Rechnern das gleiche veraltete Betriebssystem bekommen? Oder ist es besser, die Software für alle Arbeitsplätze auf den neuesten Stand zu bringen?

Knackpunkt Lizenzen

Privatkunden sollten bei vermeintlichen Softwareschnäppchen jedoch zurückhaltend sein: Denn es geht beim Handel mit gebrauchter Software nicht nur darum, einen Datenträger zu erwerben. Vielmehr müssen die Nutzungslizenzen übertragen werden. Diese Lizenzen sind in manchen Fällen an den Originaldatenträger gebunden, in anderen an den Computer, mit dem die Software ursprünglich ausgeliefert wurde. Ersteres betrifft hauptsächlich Software im Verkaufskarton, Retailversion genannt. Letzteres gilt für Original-Equipment-Manufacturer's-(OEM)-Versionen.

Zudem können Lizenzen im Rahmen eines Vertrages zwischen Hersteller und Großkunden als Gesamtpaket vergeben werden. Ob sie weiter veräußert werden dürfen, hängt vom jeweiligen Vertrag ab. Schließlich muss beim Kauf von gebrauchter Software sichergestellt sein, dass die auf dem Rechner des ursprünglichen Nutzers vorhandene Kopie gelöscht wird. "Dies ist entscheidend, denn andernfalls kann der neue Nutzer keine legal nutzbare Software erwerben", heißt es bei Microsoft Deutschland in München.

Bei Originalversion auf Vollständigkeit achten

Nach Angaben des Softwaregiganten dürfen OEM-Programme nur zusammen mit der dazugehörenden Hardware übertragen werden. "Ich rate davon ab, ein OEM-Betriebssystem zu kaufen, wenn man nicht genau den entsprechenden Rechner hat", warnt daher Peter Schmitz, Redakteur der Fachzeitschrift "c't". "Niemand kann Microsoft zwingen, solch ein System zu aktivieren."

Beim Kauf von Retailversionen sollten Käufer auf Vollständigkeit achten. Laut Microsoft müssen alle Bestandteile des Originalprodukts übertragen werden: neben dem Datenträger auch der Endbenutzer-Lizenzvertrag, das Echtheitszertifikat sowie das Handbuch und die Verpackung. Angesichts derart komplizierter Umstände sollten Unkundige auf den Kauf von Betriebssystemen von Privatverkäufern verzichten. Schmitz empfiehlt Händler, die eine Garantie geben, dass das Betriebssystem universell einsetzbar ist. Eher gering ist das Kaufrisiko dagegen bei kleineren Anwendungsprogrammen, zum Beispiel Nachschlagewerken oder Buchhaltungssoftware, die nicht aktiviert werden müssen.

Arnd Petry/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.