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iBand: Die mit dem iPhone klimpern

Die Instrumente dieser Musikgruppe passen in Hosentaschen: Mit zwei iPhones und einem Nintendo DS erschafft die iBand Klänge, die an die Frühzeit elektronischer Musik erinnern. Auf Youtube ist ihr Video bereits ein Hit - obwohl es eigentlich nicht viel zu sehen gibt.

Von Matthias Lauerer

Erst seit einer Woche existiert die iBand, und schon hat sie einen virtuellen Hit gelandet. Kein Wunder, denn was diese der Netzöffentlichkeit vorführt, hat es in sich. Ihre Musikinstrumente sind zwei iPhones von Apple und die tragbare Spielkonsole Nintendo DS.

Das Musikvideo der iBand wurde auf Youtube seit dem 18. Februar fast zwei Millionen Mal abgerufen. Die Zuschauer des 2:57 Minuten langen Filmchens hinterließen danach über 13.000 meist begeisterte Kommentare. Immerhin liegen die drei Musiker damit im Trend, denn das Musizieren mit einfachsten Mitteln und Geräten, die eigentlich für etwas anders gedacht waren, ist keine neue Idee des Jahres 2008.

Der Erfolg des iBand-Videos ist erstaunlich, denn eigentlich geschieht dort nicht viel. Zu sehen gibt es zunächst das iBand-Logo vor schwarzem Hintergrund, und die drei Geräte, die man für den Videodreh adrett nebeneinander gelegt hat. Dann tippen die Finger auf sie ein und entlocken diesen harmonische Töne. Fertig ist das Video zum elektronischen Musikstück "first session." Möglich macht das die "iAno-Software" von Mister.Aardvark, der im Februar die Piano-Software für das iPhone programmierte. Shinya Kasatani steuerte die Software für die "Pocket Guitar" bei. Diese Programme laufen allerdings nur auf iPhones, die vorher "gehackt" wurden, wodurch die Geräte die Herstellergarantie verlieren.

Drei Österreicher kamen auf die Idee, mit zwei Telefonen und einer Spielkonsole Musik zu machen. Hinter der iBand verbirgt sich der Wiener Sebastian, 24, der nur "Seb" genannt werden möchte. Die Bandmitglieder wollen anonym bleiben, um so ungestört ihre Musik zu machen. Gemeinsam mit Freund Roger, 25, und Marina, 26, gründete Seb die iBand. In ihrer Erklärung gegenüber stern.de heißt es: "Wir sehen die Reduzierung auf das iPhone als eine Möglichkeit, einen neuen Sound zu produzieren und neue Technologien zu nutzen."

Immerhin macht das Trio schon "seit längerer Zeit gemeinsam Musik". Ein Vorteil der Telefone: "Sie sind weder zu laut noch an einen bestimmten Ort gebunden, um sie zu nutzen." Zukünftig will die iBand ihre Musik nur noch mit Mobiltelefonen produzieren, denn: "Wir mögen die Idee, auf Handys zu spielen." Für diese Woche kündigte die Band dann noch ein neues Stück an.

Musik aus Computersounds

Doch die drei Wiener Musiker sind nicht die einzigen, die ihren eigentlich für einen anderen Zweck gebauten Geräten Musik entlockten. Denn bereits Mitte der 1980er-Jahre setzten sich die beiden Produzenten Michael Münzing und Luca Anzilotti hinter ihre Heimcomputer. Die alten Rechner sind nicht mit heutigen Standards zu vergleichen. Dennoch entlockten die Tüftler den Geräten erstaunliche 16-Bit-Klänge.

Mit Erfolg: Unter dem Namen "Off" veröffentlichen sie 1986 den Song "Electrica Salsa", der gar zu einem europäischen Sommerhit avancierte. In Deutschland schaffte es das Stück sogar auf den dritten Platz der Charts. Das Duo hatte damit bewiesen, dass es auch mit 16-Bit-Musik möglich war, musikalisch erfolgreich zu sein. Heute heißt die 4-, 8 oder 16-Bit-Musik Bitpop, Musiker kopieren dabei mit aktuellen Rechnern den Original-Sound der ersten Computerklänge.

Kay Lippert, in der elektronischen Musikszene als Hardsequenzer bekannt, vertraute bei der Produktion seiner ersten Musikstücke auf die Rechenleistung des Commodore Amiga 500. "Das Revolutionäre daran waren der Stereoausgang und die Möglichkeit, aus vier Stimmen acht zu machen", erinnert sich Lippert an seine ersten musikalischen Gehversuche. Mitte der 1980er galt sein Gerät als der fortschrittlichste Heim-Computer und kostete stolze 1200 D-Mark. Mitte Juli 1993 veröffentlichte der Dresdner DJ dann die "Amiga EP". Das Stück "Braincrash" entwickelte sich in der damaligen Techno-Szene zur Hymne und verkaufte sich gut 40.000 Mal. Geschrieben hat er es in nur drei Stunden am Vorabend der 1993er Techno-Veranstaltung "Mayday."

Auf die Idee, mit dem Computer Musik zu machen, hatten Lippert Videospiele gebracht. "'Wintergames' und 'International Karate' fand ich wunderbar", erinnert sich der heute 33-Jährige an die Anfänge. Und sagt weiter: "Die elektronische Tanzmusik war seit der klassischen Musik der erste erfolgreiche musikalische Export aus Deutschland seit Jahrhunderten."

Fraglich bleibt, ob die österreichische iBand nicht nur ideell, sondern vielleicht auch einmal wirtschaftlich erfolgreich sein wird. Aber die Frage nach dem schnöden Mammon stellt sich die Webgemeinde sicher nicht, denn sie wartet schon auf einen weiteren Hit der iPhone-Musiker.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(