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TESTS: Ectosaver Screensaver 1.1f

Wer seine 3D-Grafikkarte einmal so richtig bis zum Anschlag ausreizen möchte, holt sich den Ectosaver auf die Festplatte. Der Bildschirmschoner verwandelt den gesamten Desktop in eine Art zähflüssiges Ektoplasma. Kaum dass dieser Schritt gelungen ist, tanzen schnelle Lichtfunken

Programm: Ectosaver Screensaver 1.1f

System: Windows 95

Autor: Firetoad Software

Preis/Sprache: 10 US-Dollar / englisch

Dateigröße: 768 KB

Wer seine 3D-Grafikkarte einmal so richtig bis zum Anschlag ausreizen möchte, holt sich den Ectosaver auf die Festplatte. Der Bildschirmschoner verwandelt den gesamten Desktop in eine Art zähflüssiges Ektoplasma. Kaum dass dieser Schritt gelungen ist, tanzen schnelle Lichtfunken in verschiedenen Farben über die Flüssigkeit, um dabei wirklich sehenswerte plastische Wellenmuster und Interferenzen auszulösen. Um in den Genuss dieses Schoners zu gelangen, muss der Anwender eine 3D-Grafikkarte besitzen. Zusätzlich müssen die aktuellen OpenGL-Treiber installiert sein. Wer sie nicht besitzt, erfährt im Readme-Text, wo sie im Internet zum Download bereit stehen.

Der Ektoplasma Bildschirmschoner reagiert übrigens auch auf Bewegungen auf dem Bildschirm und erzeugt umgehend neue Wellenmuster an der entsprechenden Stelle. Deswegen betonen die Programmierer, dass die Software auch für Besitzer von WebCams von Interesse ist da wird jeder Bilderwechsel zum Spektakel auf dem Monitor.

Der ausgefallene Schoner lässt sich bei Bedarf noch umfassend konfigurieren. So stehen weit über ein Dutzend Module bereit, die immer wieder neue Szenarien laden. Fünf dieser Module sind bereits in der Shareware-Fassung freigeschaltet. Darunter eines, das den Desktop flach auf die Seite legt, um dann die erwähnten Feuerfunken durch die Fenster pflügen zu lassen. Weitere Module laden Bilder und Texturen, um sie in zähe Schleime zu verwandeln.

Anwender, die sich mit Bildund Animationskommandos auskennen, nutzen die Gelegenheit, um alle Module mit neuen Optionen aufzuwerten und zu verändern. Lohnend mag es auch sein, eine geForced-kompatible Grafikkarte einzusetzen. In diesem Fall soll das Programm noch die eine oder andere Überraschung in petto haben. Der Schoner ist übrigens nur eine von vielen Überraschungen, die in der 3D-Kollektion 3Dfiles (www.3dfiles.com) zu finden sind.

Carsten Scheibe