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Virtuelle Monsterjagd "Ein gefährliches Spiel" - Iran verbietet Pokémon Go

Drei junge Iran spielen in einem Park Pokémon Go: Ihr Blick ist auf die Smartphones in ihren Händen gesenkt
Wird auch im Iran gespielt: Pokémon Go. Doch damit ist es nun vorbei.
© Atta Kenare/AFP
Pokémon Go ist ein Hype in fast der ganzen Welt. Doch im Iran müssen sich die Fans des Spiels von ihrer Lieblingsbeschäftigung wieder verabschieden.

Das weltweit beliebte Handyspiel "Pokémon Go" ist im Iran aus Sicherheitsgründen verboten worden. Die Sicherheitsbehörden und die Abteilung für Internet-Kriminalität seien einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass "Pokémon Go" ein gefährliches Spiel sei und daher verboten werden müsse, erklärte die Staatsanwaltschaft laut Medienberichten vom Samstag. Der Zugang zu der App wurde blockiert. Wie viele Internetnutzer im Land bereits auf virtuelle Monsterjagd gehen, ist unklar - laut Staatsanwaltschaft sind es nur wenige.

Ignorieren "Pokémon Go"-Fans Verbot?

Im Iran sind zahlreiche Internetseiten und Apps verboten. Die Mehrheit der iranischen Nutzer aber ignoriert diese Verbote und verschafft sich über Datentunnel Zugang. Mit dem Smartphone-Spiel "Pokémon Go" von Nintendo gehen Spieler in der realen Welt auf die Suche nach kleinen virtuellen Monster-Figuren, die sie einfangen, trainieren und gegeneinander kämpfen lassen können. Das Spiel hat einen internationalen Hype ausgelöst.

tkr DPA

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