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Zu unsicher Israel verbietet Pokémon Go für Diplomaten und Militärs

Wer für die israelische Regierung arbeitet, muss leider auf Pokémon Go verzichten. Aus Sicherheitsgründen wurde die Smartphone-Monsterjagd verboten - zumindest für Botschafts- und Militärangestellte.

Israel hat Angehörige seiner Botschaften weltweit angewiesen, die Smartphone-App Pokémon Go nicht am Arbeitsplatz zu spielen. "Wegen Sicherheitsaspekten muss man vorsichtig sein", sagte ein Sprecher des Außenministeriums  und bestätigte damit einen Bericht von "Yedioth Ahronoth". Problematisch sei beispielsweise das Fotografieren in den Büros. Auch im Ministerium in Jerusalem sei die Nutzung untersagt.

Kein Pokémon Go auf Militärbasen

Soldaten auf Armee-Stützpunkten ist es ebenfalls verboten, die App zu spielen. Hintergrund sei "die Sorge, dass sensible militärische Informationen durchsickern können, wie Bilder und Standorte von Militärbasen", sagte ein Armeesprecher und bestätigte damit einen Bericht der "Haaretz".

Pokémon-Go-Nutzer gehen in der realen Welt auf Monsterjagd. Die App greift über die Standort-Erkennung (GPS) auf die Aufenthaltsorte der Nutzer zu. Bei aktivierter Kamera blendet sie auf dem Smartphone-Bildschirm "Pokémon"-Figuren und Sammelstationen in die reale Umgebung ein.

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