HOME

Überwachungskamera von Nest: Google schaut nun ins Wohnzimmer

Die kalifornische Firma Nest war mit ihrem vernetzten Thermostat ein Vorreiter im Smarthome-Geschäft. Unter dem Dach von Google legt Nest mit neuen Geräten nach - unter anderem einer Überwachungskamera mit Nachtsichtmodus für die eigenen vier Wände.

Nest Cam

Die neue Nest Cam

Googles Spezialist für Heimvernetzung Nest hat seine Produktpalette um eine Sicherheitskamera erweitert. Die Nest Cam reagiert auf Bewegung und hat auch eine Nachtsicht-Funktion. Sie kann Bilder aus der Wohnung über das Netz auf ein Smartphone übertragen.

Außerdem stellte Nest am Mittwoch eine weiterentwickelte Version seines Rauchmelders Protect mit einem verbesserten Sensor-System vor. Er kann jetzt auch mit dem Nest-Thermostat kommunizieren und dadurch im Fall eines Feuers die Heizung ausschalten. Einen falschen Alarm kann man per Smartphone-App abschalten. Bei der ersten Version reichte es dafür, vor dem Rauchmelder zu winken. Nest schaltete diese Funktion jedoch später ab, weil so auch ein begründeter Alarm deaktiviert werden könnte.

Nest ist Vorreiter der Heimvernetzung

Besitzer eines Nest Protect in den USA können zudem künftig Geld bei der Versicherung sparen. Sie können einen Rabatt von bis zu fünf Prozent bekommen, wenn ihre Rauchmelder den Versicherern kontinuierlich melden, dass sie eingeschaltet sind und funktionieren. Persönliche Informationen würden dabei nicht geteilt, betonte Nest. Ähnliche Modelle gibt es bereits in der Autoversicherung, wo die Tarife an die Fahrweise angepasst werden können.

Nest war mit seinem seit 2011 verkauften vernetzten Thermostat ein Vorreiter bei der Heimvernetzung. Anfang 2014 übernahm Google die Firma des ehemaligen Apple-Managers Tony Facell für über drei Milliarden Dollar. Nest kaufte seinerseits vor einem Jahr das Sicherheitskamera-Startup Dropcam, laut Medienberichten für gut 550 Millionen Dollar. Know-how von Dropcam floss jetzt in die neue Kamera ein.

Google will eine führende Rolle im Smarthome-Markt spielen und stellte vor kurzem eine Android-Version für vernetzte Geräte mit dem Namen "Brillo" vor sowie das Kommunikationsprotokoll "Weaver", das sie verbinden soll. Nest darf unter dem Google-Dach weitgehend eigenständig agieren, auch die Nutzerdaten sollen getrennt bleiben.

cf / DPA
Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.