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Twitter und Linked.In: Hacker knacken Mark Zuckerbergs Online-Accounts

Mehrere Online-Accounts von Facebook-Chef Mark Zuckerberg sind von Hackern gekapert worden. Er hatte mehrfach das gleiche Passwort benutzt - obwohl es geradezu lächerlich unsicher war. Wichtige Konten waren aber wohl nicht betroffen.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg

Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook, nutzte auf Twitter und Linked.In das gleiche Passwort - das zudem noch extrem unsicher war.

Hacker haben selten genutzte Profile von Facebook-Chef Mark Zuckerberg (32) bei anderen Online-Netzwerken angegriffen. Beim Foto-Dienst Pinterest gelang es ihnen am Sonntag, die Profilbeschreibung für kurze Zeit durch den Text "gehackt vom OurMine Team" zu ersetzen, wie Screenshots unter anderem beim Tech-Blog "Engadget" belegen. Bei Twitter gab es eine verdächtige Aktivität auf Zuckerbergs Account mit dem Namen "@finkd", in dem er seit Januar 2012 nichts mehr geschrieben hatte.

Facebook erklärte der Website "Venture Beat" in der Nacht zum Montag, zu Zuckerbergs Konto bei der hauseigenen Fotoplattform Instagram hätten sich die Hacker entgegen ihren Behauptungen keinen Zugang verschafft. "Die betroffenen Accounts wurden wieder gesichert." Das Twitter-Konto war zeitweise gesperrt und ist inzwischen wie das Pinterest-Profil wieder in ursprünglicher Form online.

Accounts lagen jahrelang brach

Dafür ist das Twitter-Konto der Hacker blockiert worden. Sie hatten behauptet, Zuckerbergs Passwort in den gestohlenen Daten des Karriere-Netzwerks LinkedIn entdeckt zu haben. Das lässt sich nicht bestätigen, könnte aber erklären, wieso mehrere Profile betroffen waren - Zuckerberg hat angeblich das gleiche, unsichere Passwort "dadada" bei mehreren Diensten verwendet. Aktiv zu nutzen scheint er aber keinen der Accounts. Er veröffentlicht seit Jahren nur noch bei Facebook.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So löschen Sie Ihr Konto bei Facebook
mma / DPA
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