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Fritzbox-Datendiebstahl: Auch Telekom-Router von Sicherheitslücke betroffen

Die Fritzbox-Sicherheitslücke zieht weitere Kreise: Experten haben herausgefunden, dass nicht nur Router, sondern auch Wlan-Verstärker betroffen sind. Auch für Telekom-Router stehen Updates bereit.

Einfach zu knacken: Router der Marke Fritzbox machen es Hackern offenbar besonders leicht.

Einfach zu knacken: Router der Marke Fritzbox machen es Hackern offenbar besonders leicht.

Die kleinen schwarz-roten Router der Marke Fritzbox stehen in knapp jedem zweiten deutschen Haushalt. Dementsprechend groß war die Aufregung vor wenigen Wochen als bekannt wurde, dass Hacker eine Sicherheitslücke ausnutzen und sich so Zugriff auf den Router verschaffen konnten. Damit war es den Cyberkriminellen nicht nur möglich, private Daten wie Passwörter auszulesen, sondern mit Anrufen auf teure Hotlines auch die Telefonrechnung in die Höhe zu treiben.

Wlan-Repeater und Powerline-Adapter unsicher

Obwohl die Updates für die populärsten Router-Modelle seit fast zwei Wochen zum Download bereitstehen, sind bislang nur knapp 50 Prozent der Geräte auf dem neuesten Stand. Nun hat der Fritzbox-Hersteller AVM einen weiteren Schwung Updates zum Download bereitgestellt - darunter auch Aktualisierungen für drei Wlan-Repeater. Das sind Geräte, die in die Steckdose gesteckt werden und die Reichweite des Wlan-Netzes erhöhen. Für die Modelle Repeater N/G, 300E und 310 steht die Aktualisierung schon zum Download bereit, für den Repeater 450E sei sie in Arbeit, schreibt das Techportal "Heise".

Auch zwei Powerline-Produkte, mit denen das Internet über das heimische Stromnetz übertragen werden kann, sind angreifbar. Konkret betroffen sind die Powerline-Typen 540E und 546E. Auch hier arbeitet AVM an einer neuen Firmware.

Telekom stellt Updates bereit

In vielen Speedport-Routern der Deutschen Telekom steckt ebenfalls AVM-Technik. Deshalb hat die Telekom heute Firmware-Updates für die Modelle W 503V (Typ A), W 721V, W 722V (Typ A) und W 920V auf ihrer Webseite zum Download bereitgestellt. Hier die Links zu den entsprechenden Updates:

Speedport W 503V (Typ A)
Speedport W 721V
Speedport W 722V (Typ A)
#link;http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/3388/FAQ/theme-61979760/Speedport-W-920V;Speedport W 920V #

cf
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.