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Neue Internet-Adressen: Revolution im Internet

Es ist eine kleine Revolution im Internet: Künftig können Internet-Adressen frei gewählte Endungen bekommen. Neben den bisher üblichen Namen kann es künftig auch Städte- oder Firmen-Namen geben. Allerdings sind die neuen Andressen nicht ganz billig.

Die Internet-Verwaltung Icann entschied am Donnerstag bei Beratungen in Paris, dass es neben den bisher üblichen Domain-Namen ".de" oder ".com" künftig auch Endungen wie Städte- oder Firmen-Namen geben kann, zum Beispiel ".berlin" oder ".ebay". Anfang kommenden Jahres sollen sollen sich Interessenten für die neuen Adressen bewerben können. Experten rechnen mit Preisen in Höhe von mehreren Zehntausend Euro. Im Hintergrund der Freigabe steht die Sorge, das nach dem bisherigen System in den kommenden fünf Jahren die Adressnamen hätten knapp können. Im vergangenen Jahr sollen nur noch 17 Prozent der ursprünglich vorhandenen vier Milliarden Adressen verfügbar gewesen sein.

Die Lockerung der Richtlinien für die Namensgebung könnte ganz neue Werte im Internet erschließen, hatte Icann-Vorstand Paul Twomey zuvor betont. Experten rechnen damit, dass der Kampf um Internet- Adressen mit der klassischen ".com"-Endung dennoch nicht nachlässt. Zahlreiche Geschäftsleute haben mit dem Handel von Domain-Namen viel Geld gemacht, indem sie sich rechtzeitig Markennamen und eingängige Adressen sicherten.

Icann (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Kalifornien, die 1998 vom US-Handelsministerium mit der Verwaltung der Internetadressen beauftragt worden war. Die Organisation ist unter anderem für die Domain-Namen und IP-Adressen zuständig.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.