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Selbstmord vor Prozessbeginn: Tod von Internet-Aktivist Swartz wühlt das Netz auf

Aaron Swartz hatte als Teenager die RSS-Software mitentwickelt, die den Informationsfluss im Netz veränderte. Seine Selbsttötung vor Beginn eines Prozesses löste im Web Schock und Betroffenheit aus.

Der Suizid des Internet-Aktivisten und Programmierers #Link;http://www.stern.de/digital/online/selbstmord-von-reddit-mitbegruender-netzaktivist-aaron-swartz-erhaengt-sich-vor-prozessbeginn-1953903.html;Aaron Swartz# hat die Online-Gemeinde aufgewühlt. Das renommierte Massachusetts Institute of Technology (MIT) kündigte eine eigene Untersuchung an, bei der die Rolle der Forschungseinrichtung in den juristischen Problemen durchleuchtet werden soll. Der seit Jahren mit Depressionen kämpfende 26-Jährige hatte sich am Freitag das Leben genommen.

Gegen Swartz sollte in Kürze ein Prozess eröffnet werden, in dem ihm bis zu 35 Jahre Haft und eine Millionenstrafe drohten. Ihm war vorgeworfen worden, aus einer kommerziellen Datenbank Daten im großen Stil heruntergeladen und illegal veröffentlicht zu haben.

#Link;http://www.stern.de/digital/online/tim-berners-lee-90426219t.html;Sir Tim Berners-Lee#, der Erfinder des World Wide Web, schrieb im #Link;https://twitter.com/timberners_lee;Kurzmitteilungsdienst Twitter#: "Aaaron (ist) tot. Welt-Wanderer, wir haben einen weisen Ältern verloren. Hacker für Recht, einer von uns ist gefallen. Alle Eltern, wir haben ein Kind verloren. Lasst uns weinen."

Swartz war ein umstrittener Jungstar unter den Programmierern. Schon als Teenager hatte er den RSS-Dienst mitentwickelt, mit dem man Aktualisierungen von Website-Inhalten abonnieren kann. Später gründete er die #Link;http://www.reddit.com/;Soziale Plattform Reddit# mit. Zugleich brachte ihn sein aggressiver Einsatz für den freien Datenfluss immer wieder in Schwierigkeiten. Er plädierte in einem "Guerilla-Manifest" nicht nur für freien Zugang zu wissenschaftlichen Papieren, sondern durchbrach auch selbst Bezahlschranken, um Informationen frei verfügbar zu machen.

Prozess wegen Online-Kriminalität sollte im April beginnen

Als Swartz vor einigen Jahren Millionen Seiten von Dokumenten aus dem kostenpflichtigen US-Gerichtssystem PACER herunterlud, ging er noch straffrei aus. Doch als er in ähnlich großem Stil Artikel aus der wissenschaftlichen Datenbank JSTOR holte, wollten ihn die Staatsanwälte nicht so leicht davonkommen lassen. Obwohl JSTOR zuletzt kein Interesse an einer Verfolgung von Swartz zeigte, sollte am 1. April der Prozess wegen Online-Kriminalität beginnen. Kurz nachdem ein Deal mit den Anklägern gescheitert war, nahm sich Swartz das Leben.

Sein Tod löste Trauer und Protest im Netz aus. Auf einer #Link;http://www.rememberaaronsw.com/;Gedenk-Website# wurden mehr als 1500 Links zu urheberrechtlich geschütztem, aber frei verfügbarem wissenschaftlichem Material zusammengetragen. Die Web-Guerilla Anonymous platzierte auf dem MIT-Server eine Trauer-Nachricht. Swartz war aus dem MIT-Netzwerk heraus bei JSTOR eingebrochen, seine Familie gab neben den Anklägern auch dem Institut die Schuld an seinem Tod. "Aarons Tod ist nicht einfach nur eine persönliche Tragödie", schrieben Familienangehörige und Freunde in einem online veröffentlichten Statement. "Er ist das Produkt eines kriminellen Justizsystems, in dem Einschüchterungen und ungerechte Vorwürfe weit verbreitet sind."

Swartz und das Institut hatten sich zwar außergerichtlich geeinigt, aber bei der Anklage kam auch vom MIT gesammeltes Material zum Einsatz. MIT-Präsident L. Rafael Reif kündigte eine Untersuchung des Vorgehens des Instituts an. Traurige Ironie: JSTOR öffnete kurz vor Swartz' Tod den Zugang zu einem großen Teil des Archivs.

DPA / DPA
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.