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Studie: Wer schnell surft, will mehr zahlen

Eine aktuelle Studie von Jupiter Research hat ergeben, dass die Bereitschaft, für Inhalte im Netz Geld auszugeben, bei Nutzern von Breitbandzugängen besonders hoch ist.

Mit der Verbreitung von Internet-Breitbandanschlüssen wächst einer Studie zufolge deutlich die Bereitschaft der Nutzer, für bestimmte Inhalte zu zahlen. 25 Prozent der europäischen Nutzer, die über eine schnelle Datenleitung verfügen, seien bereit, für Musikangebote im Internet zu bezahlen, teilte das Marktforschungsinstitut Jupiter Research mit. Bei den Nutzern mit Schmalbandleitung seien es dagegen nur 18 Prozent. Ebenfalls 18 Prozent der befragten Breitband-Nutzer würden danach für Videos aus dem Netz Geld ausgeben, bei den Inhabern langsamerer Internetzugänge seien es dagegen nur 11 Prozent.

«Breitband-Internet-Nutzer sind weit mehr geneigt, für Musik, Spiel und Video-Inhalte im Internet zu zahlen», sagte Olivier Beauvillain, Analyst von Jupiter Research. Die Zahlungsbereitschaft habe sich nicht erheblich verändert. Den Angaben zufolge würden noch immer 41 Prozent aller Nutzer in Europa für Internet-Inhalte kein Geld ausgeben, ein Jahr zuvor seien es 47 Prozent gewesen. «Die gute Nachricht ist jedoch, dass Breitband die Hauptantriebsfeder hinter dieser Entwicklung ist», sagte Beauvillain. Für die Studie befragte das Marktforschungsinstitut mehr als 10.000 Internet-Nutzer in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Schweden.

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