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Garmin "nüvifone": iPhone-Konkurrent mit Navi und Umlaut

Angriff auf Apples iPhone aus ungewohnter Ecke: Garmin, einer der größten Hersteller von Navigationsgeräten, hat ein tastenloses Handy angekündigt, das die üblichen Handy- und Internetfunktionen mit einem vollwertigen GPS-Navi vereint. Einen schrägen Namen hat es außerdem.

Der Navigationsgeräte-Spezialist Garmin steigt ins Handy-Geschäft ein. Im dritten Quartal 2008 will das US- Unternehmen das "nüvifone" auf den Markt bringen. Der Umlaut ist ein Marketinggag und wird wie im Amerikanischen üblich nicht gesprochen. Das Gerät werde laut Hersteller GPS-Navigation, UMTS-Internetzugang und Telefonie vereint.

Das Multifunktionshandy mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm soll auch über Multimedia-Funktionen wie Foto- und Videokamera sowie einen Musik- und Videoplayer verfügen. Mit seinem alles dominierenden Display und dem Fehlen jeglicher Tasten auf der Vorderseite orientiert sich das nüvifone offensichtlich an Apples iPhone. Mit UMTS und dem Navigationssystem hat Garmin dem Gerät einige Funktionen spendiert, die das iPhone nicht zu bieten hat. Zudem solle der neue Dienst "Garmin Online" Informationen über Staus, Spritpreise oder Wetter liefern.

Angaben zum Preis machte Garmin nicht. In natura können sich Journalisten und Handyfans das Gerät erstmals Mitte Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona und Anfang März auf der Cebit in Hannover.

Garmin sieht sich als weltgrößter Anbieter von GPS-Geräten. Das Unternehmen verlor erst kürzlich den Bieterwettstreit um den Straßenkarten-Produzenten Tele Atlas.

san/DPA / DPA
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