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Schock für 13-Jährige: Galaxy S4 verbrennt unterm Kopfkissen

Ariel Tolfree aus Texas wachte nachts auf, weil ihr Smartphone unter dem Kissen brannte. Schuld war der Akku eines Drittherstellers. Es ist nicht das erste Mal, dass Geräte Feuer fangen.

Vom Samsung Galaxy S4 war nach dem Brand nicht mehr viel übrig

Vom Samsung Galaxy S4 war nach dem Brand nicht mehr viel übrig

Das schicke Galaxy S4, es ist nur noch ein verschmorter Haufen Kunststoff. In den USA ist es wieder zu einem gefährlichen Zwischenfall mit einem Smartphone gekommen, dessen Akku in Flammen stand: Die 13-jährige Ariel Tolfree aus Nordtexas wachte mitten in der Nacht auf, weil ihr Handy, das unter dem Kissen lag, plötzlich anfing zu brennen und zu stinken. "Das ganze Telefon ist geschmolzen", erzählt ihr Vater dem US-Nachrichtensender "Fox". "Das Plastik, das Glas, man kann nicht mal mehr erkennen, dass es überhaupt ein Telefon war." Das Mädchen blieb glücklicherweise unverletzt, nur das Kissen hat einen großen Brandfleck.

Akku lässt Smartphone in Flammen aufgehen

Mittlerweile ist die Ursache des Smartphone-Brands bekannt: Im Galaxy S4 steckte der Akku eines Drittherstellers, der von Samsung nicht offiziell freigegeben war. Der Hersteller weist laut der US-Seite "Daily Dot" im Benutzerhandbuch des Smartphones auf die Gefahr hin, dass Geräte nicht zugedeckt oder mit dicker Kleidung umwickelt werden sollen, um die Temperatur der Batterie nicht unnötig zu erhöhen. Dem Vater reicht diese Erklärung offenbar nicht: "Ich erwarte von Produkten, die ich kaufe, dass sie sicher sind", sagt er.

Lithium-Ionen-Akkus, wie sie im Großteil der Smartphones stecken, können bei nicht sachgerechter Nutzung zu heiß werden und im Extremfall sogar explodieren. Im Sommer vergangenen Jahres sorgte der Fall einer 18-jährigen Schweizerin für Schlagzeilen, deren Smartphone - ebenfalls ein Samsung-Modell - in der Hosentasche explodierte und ihre Arbeitshose in Flammen steckte. Sie erlitt am Oberschenkel Verbrennungen zweiten bis dritten Grades.

Christoph Fröhlich
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