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Tief fliegende Telefone: Du sollst das Handy schmeißen, nicht werfen

Bevor die ersten Telefone flogen, musste ein Rechtstreit beigelegt werden: Aus "Deutschen Meisterschaften im Handyweitwurf" wurde "Handyschmeißen nach finnischen Regeln". Einen Sieger gab es aber auch noch.

Eigentlich hat Thomas Chedor nichts gegen Handys, aber nachdem er wegen einer Krankheit nicht mehr Speerwerfen kann, hat der 36-jährige Sauerländer am Samstag eben mal ein Mobiltelefon in die Luft geschleudert. Und das mit Erfolg: Chedor ist nun deutscher Meister im "Handy-Schmeißen". Mit 77 Metern konnte er sich in Bielefeld gegen 50 andere Werfer durchsetzen und darf nun zur Weltmeisterschaft im August in Finnland.

Die Gewinner des "Freestyle"-Teamwettbewerbs, drei Bielefelder, grillten die alten Mobiltelefone zuerst, um dann feststellen zu müssen: "Die schmecken nicht." Die Performance punktete, und Michael Juling, Joachim Nelsbach und Kay Sallach traten in Uniform, als Bauarbeiter sowie mit Silberperücke an die Wurflinie. Auch sie gewannen die Reise mit der Fähre ins finnische Savonlinna zur Weltmeisterschaft.

Die Finnin Virpi Staar, "Nordic Walking"-Trainerin, hörte im vergangenen Jahr von der neuen Sportart ihrer Landsleute und importierte diese nach Bielefeld: "Die Finnen sind manchmal etwas verrückt." Staar erhielt die Erlaubnis der finnischen Weltmeisterschaft, die deutsche Qualifikation auszurichten.

Streit um Namensrechte

Die musste sie allerdings "Handy-Schmeißen nach finnischen Regeln" nennen, denn nach einem Rechtsstreit beanspruchte der "Internationale Verband der Handywerfer" den Namen "Handywerfen" für sich. Er richtet im August eine Europameisterschaft im sächsischen Kamenz aus.

Erfinderin des Handy-Weitwurfs ist nach eigenen Angaben Christine Lund, die Gründerin der finnischen Weltmeisterschaft. Weitere Qualifikationen sollen nun auch in Großbritannien, Israel, Norwegen, Österreich, Russland und der Schweiz laufen. Lund achtete am Samstag unter anderem auf den ordnungsgemäßen Wurf mit den rund 80 ausrangierten Geräten. Nicht selten wurde sie hierbei unterbrochen - vom Klingeln ihres Handys.

Johannes Wagemann/DPA / DPA
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.