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Axelfasching, sheeeesh?: Heute schon "gebreiert"? Die Abstimmung zum Jugendwort des Jahres 2018 hat begonnen

Die Suche nach dem diesjährigen "Jugendwort des Jahres" hat begonnen. Wie der Langenscheidt-Verlag am Dienstag in München mitteilte, stehen 30 Begriffe zur Wahl.

Abstimmung zum Jugendwort des Jahres 2018 hat begonnen

"I bims" wurde zum Jugendwort des Jahres 2017 gekürt

Getty Images

Langenscheidt sucht jedes Jahr ein neues Wort, um Werbung für sein Jugendsprachen-Lexikon zu machen. Das erste Jugendwort im Jahr 2008 war "Gammelfleischparty" für eine Ü-30-Feier. Es folgten unter anderem "Babo" als Bezeichnung für "den Chef", "Läuft bei dir" und "I bims" im vergangenen Jahr.

"Breiern" beispielsweise soll brechen und danach weiterfeiern bedeuten. "Axelfasching" herrsche bei Leuten mit Behaarung unter den Armen und wer "lindnert", wolle in Anspielung auf den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner und dessen Koalitionsabsage nach der letzten Bundestagswahl, etwas lieber gar nicht machen als schlecht.

Hier sind alle 30 Jugendwort-Vorschläge samt Erklärung:

● AF, as fuck: Betonung, dass etwas ganz besonders etwas ist
● Appler: Eine Person, die mit ihren Apple-Geräten angibt
● Auf dein Nacken!: Du zahlst!
● Axelfasching: Achselhaare
● Besti: Beste Freundin
● Borderitis: Allergie gegen Grenzen
● Boyfriend-Material/Girlfriend-Material: Ein Mann/eine Frau, der/die sich für eine Beziehung eignet
● breiern: Brechen und trotzdem weiter feiern
● chinning: Doppelkinn-Challenge, bei der man Selfies mit Doppelkinn postet
● Ehrenmann/Ehrenfrau: Jemand, der was Besonderes für dich tut
● einwrapen: In eine Decke einrollen wie ein Wrap
● Exting: Mit jemanden via Messenger Schluss machen
● Gib ihm!: Mach das!
● glucose-haltig: Süß
● Gymkie: Extremer Fitnesssportler, Gym + Junkie
● Ich küss dein Auge: Ich hab dich gern
● Igers: Instagrammer
● Kocum: Bester Freund
● Ian: krass
● Lauch: Trottel
● lindnern: Lieber etwas gar nicht machen, als etwas schlecht machen
● lituation: eine Situation, die lit: cool ist
● lmgtfy: Let me google that for you, Ausdruck, wenn jemand eine unnötige Frage stellt, die auch Google beantworten kann
● Rant: Ausraster
● Screenitus: Gefühl, wenn man zu lange auf den Bildschirm gestarrt hat
● Sheeeesh: Wirklich?
● Snackosaurus: Verfressener Mensch
● verbuggt: Voller Fehler
● wack: Uncool
● zuckerbergen: Stalken

Bis zum 13. November kann online abgestimmt werden. Die endgültige Entscheidung trifft dann eine Experten-Jury. Am 16. November soll das neue "Jugendwort" dann feststehen.

Jugendwörter des Jahres
km / DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.