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"Opa hat den Nobelpreis gewonnen": Die beste Entschuldigung für nicht gemachte Hausaufgaben

Welcher Schüler hat schon Lust auf Hausaufgaben? Gut, wenn man einen überzeugenden Grund hat, um sich davor zu drücken. So wie die kleine Maddie, deren Entschuldigungsbrief gerade zum Internet-Hit wird.

"Der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen." "Ich habe mein Heft vergessen." Oder auch: "Mein Stift ist abgebrochen und ich hatte keinen Anspitzer. Wirklich nicht!" Für nicht gemachte Hausaufgaben gibt es viele Entschuldigungen. Die wenigsten sind glaubhaft und noch viel seltener schaffen sie es, den Lehrer zu überzeugen. Doch die kleine Maddie hatte nun einen WIRKLICH guten Grund, ihre Schularbeiten nicht zu machen, den auch jeder Lehrer verstehen wird:

Best. Reason. Ever.

Posted by Reactions on Samstag, 10. Oktober 2015

"Bitte räumen Sie Maddie einen weiteren Tag ein, um ihre Hausaufgaben zu erledigen. Es gab in unserer Familie ein paar große Neuigkeiten, deswegen sind wir nicht dazu gekommen. Ihr Opa hat den Nobelpreis in Chemie gewonnen!"

Der Zettel wurde vor ein paar Tagen im Internet veröffentlicht und verbreitet sich seitdem über Facebook. Schnell tauchte die Frage auf, ob der Brief echt ist.* Ob er wirklich von Maddies Eltern geschrieben wurde und besagtes Mädchen wirklich die Enkelin eines Preisträgers ist. Der Nobelpreis für Chemie ging in diesem Jahr an die drei Wissenschaftler Tomas Lindahl, aus Schweden, Paul Modrich, Amerikaner, und Aziz Sancar, in der Türkei geboren und seit über 40 Jahren wohnhaft in den USA. Alle drei sind im richtigen Alter, um eine schulpflichtige Enkelin zu haben. Doch eine Enkeltochter mit dem Namen Maddie hat nur Tomas Lindahl.

Maddies Mutter Lena Kauffman wurde auf den Internethype um ihr Entschuldigungsschreiben aufmerksam und hat ein Foto von ihrer Tochter mit ihrem Opa geteilt

"Danke Brian. Ich wusste nicht, dass Maddies Lehrer den Brief geteilt hat, aber ich bin froh darüber, denn für jeden dummen Kommentar ist da solch ein netter und wundervoller wie der deine. Das sind Maddie und ihr Großvater, Dr. Tomas Lindahl", steht unter dem Bild. Die Entschuldigung hatte, wie so oft auf Facebook, nicht nur positive Reaktionen hervorgebracht. Dabei ist ein Nobelpreis doch wirklich der perfekte Grund, um mit seinem Opa zu feiern.


* In einer früheren Version dieses Artikels wussten auch wir noch nicht, ob der Brief echt ist und haben diese Frage offen gelassen. Getippt hätten wir ja eher auf Paul Modrich als potenziellen Großvater ...


vim
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.