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Daddylicious: Schatz, lass mich mal machen: Adventskalender von Papa

Bei Daddylicious geht es vor Weihnachten ans Basteln: Adventskalender für Mama und die Kinder. Doch dazu braucht es ein kluges Konzept, damit das tägliche Auspacken auch spannend bleibt.

Männer, jetzt mal Hand aufs Herz: Ihr seid total emanzipiert, wechselt jede zweite Windel, singt Schlaflieder, geht mit Eurer Tochter zum Lady Gaga Konzert und verkleidet Euch zu Halloween. Aber in einer Angelegenheit seid Ihr nach wie vor Totalversager. Wenn es nämlich um Geschenke geht. Ihr freut Euch, dass Ihr und Eure Partnerin Euch Weihnachten nichts schenkt. Und im Unterschied zu ihr, haltet Ihr Euch da auch komplett dran. Die Geschenke für die Kinder besorgt sie meist auch allein. Daher gibt es jetzt von uns mal den ultimativen Tipp. Ihr übernehmt in diesem Jahr das Mammutprojekt „Adventskalender“ für die Kinder. Und nun der Clou: Schenkt Eurer Partnerin gleich noch einen dazu! Ihr werdet sie nicht nur überraschen und fast einen Monat lang täglich für eine kleine Freude sorgen, sondern Euch ist dazu auch eine harmonische Vorweihnachtszeit sicher. Und das Beste: ich verrate Euch jetzt, wie Ihr das Projekt geschmeidig umsetzt.

Es fühlt sich ziemlich gewaltig an, 24, 48, 72 oder sogar noch mehr kleine Präsente zusammenzusuchen. Und damit noch nicht genug, schließlich sollen sie auch noch verpackt und mit Nummern markiert, also dekorativ präsentiert werden. Daher gibt es jetzt von uns 10 hilfreiche Tipps für den ultimativen Adventskalender.

1. Die Art der Verpackung

Es gibt ziemlich viele Möglichkeiten, die kleinen Geschenke anzurichten. Entscheidet zuerst, ob Ihr etwas einkaufen oder selbst basteln wollt. Selbst basteln kommt meist am besten an, auch wenn es nicht immer am schönsten aussieht. Im Netz findet Ihr reichlich Bastelanleitungen. Wenn Ihr das Equipment lieber einkaufen wollt, müsst Ihr vorher gut überlegen, wie Ihr die vielen kleinen Überraschungen verkleiden wollt. Kleine von Hand verpackte Geschenke an einer langen Kordel mit Nägeln in der Wand? Am Treppengeländer? An einem Adventskalender-Gestell? In Papiertüten oder Stoffbeuteln? Ihr seht, es gibt viele Möglichkeiten und das macht es nicht leichter. Also unbedingt gedanklich vorher ein ungefähres Zielszenario entwerfen.

2. Das richtige Thema

24 kleine Geschenke zu finden ist selbst online eine echte Herausforderung. Bei Kindern ist es hilfreich, wenn Ihr eine Leidenschaft oder ein Hobby mit einarbeitet. Euer Sohn ist Fussballfan von Schalke? Dann packt Ihr ein bißchen Fan-Artikel, neutrale Fussball-Produkte und Süßigkeiten zusammen. Eure Tochter liebt Pferde? Da gibt es Anspitzer, Bleistifte, Sticker und Schmuck sowie passendes Naschzeug. Das gleiche gilt für Piraten, Prinzessinnen, Ritter und Engel. Schwerer wird es mit Füllungen für Teenies und Eure Damen. Aber auch da könnt Ihr thematisch vorgehen und Euch zum Beispiel an Tee, Pflegeprodukten, Deko-Artikeln oder verspielten erotischen Produkten orientieren. Immer im Wechsel mit den Lieblings-Leckereien.

3. Der Spannungsbogen

Wenn Ihr jeden Tag was Fettes in den Kalender packt, dann kostet so ein Teil schnell viel, viel Geld. Vielleicht ist Euch das die Sache wert. Wenn nicht, dann solltet Ihr Euch eine „Dramatik“ für den Kalender überlegen. Es muss bombastisch losgehen, daher gehören in Fach 1 und 2 gleich dicke Dinger. Danach darf es zwischenzeitlich ruhig etwas bescheidener werden. Wenn Ihr am 6.12. auch noch die Stiefel füllt, reicht im Kalender etwas Kleines. Ansonsten macht hier ein Schoko-Nikolaus oder sogar ein großes Geschenk Sinn. Die Advents-Sonntag sollten ebenfalls gut bestückt werden. Vielleicht sogar mit etwas, was die Kids oder die Frau gleich verwenden kann. Steht noch ein Geburtstag oder eine Prüfung an? Dann berücksichtigt das im Kalender. Zum Ende hin kann es wieder etwas abfallen, denn da kommt ja der Heilige Abend.

4. Das richtige Timing

Heute ist der 5. November. Das ist für einen tollen Kalender genau der richtige Zeitpunkt, um zu starten. Nur so habt Ihr auch Spaß bei dem Zusammensuchen der Geschenke. Schiebt das Projekt nicht in die letzte November-Woche. Der Streß wird in Richtung Weihnachten eh immer größer. Also nutzt jetzt die Zeit, macht Euch eine Liste mit den Sachen, die Ihr besorgen müsst und legt los.

5. Der persönliche Touch

Ihr spielt in der Königsklasse der Adventskalender, wenn Ihr Euch neben den kleinen Geschenken auch noch persönliche Dinge einfallen lasst. Organisiert die Kinder weg und bucht eine Übernachtung in einem schönen Hotel. Besorgt einen Babysitter und geht mit Eurer Freundin in einen Film, den sie bestimmt gern schauen mag. Kocht ein Essen und deckt zum Candlelight-Dinner. Das alles dann immer mit Gutschein oder Karte im Kalender.
Das funktioniert auch bei den Kindern. Ein Besuch beim Spiel des Lieblingsvereines oder ins Kino mit der Tochter und Die Tribute von Panem – Mockingjay: Teil 1 anschauen.

6. Prickeln in der kalten Jahreszeit

Es ist nur eine Vermutung, aber kann es vielleicht sein, dass gerade im Dezember bei Euch unter der Decke zuhause weniger geht als zum Rest des Jahres? Das ist sicherlich so, weil Eure Partnerin an noch viel mehr denken muss als sonst. Wen laden wir ein? Was essen wir am Heiligen Abend? Was bekommen die Kinder unter den Baum? Ach ja, der Baum. Wo kaufen? Und wer schmückt? An Euch und Eure Weihnachtskerze wird eher wenig gedacht. Einen Versuch wäre es wert, mit dem passenden Geschenk im Kalender die Lust zu wecken. Und wärmendes Massageöl mit der passenden Massage dazu kann Wunder wirken. Bondage-Tape statt Geschenkpapier für fortgeschrittenes Verpacken, Lümmel-Lollies und Neon-Kondome sorgen für Spaß und vielleicht auch Zweisamkeit.

7. Schoko sucks?

Euch nervt die zuckerige Überdosis zur Weihnachtszeit? Euer Kind soll sich lieber bilden als noch mehr süßes Zeug essen? Auch kein Problem. Besinnt Euch auf den ursprünglichen Adventskalender und verschenkt eine Geschichte in 24 Teilen. Da wird dann jeden Tag ein Stück gelesen und am 24.12. ist dann klar, wer der Mörder war. Oder wie sich das Rätsel löst. Passende Geschichten gibt es für Kinder und Erwachsene.

8. Das Budget

Überlegt Euch vorher, wieviel Ihr in etwa investieren wollt. Denn ein schöner Kalender wird schnell teuer. Ganz umsonst bekommt Ihr nichts hin, das kann ich schon mal versprechen. Aber es muss auch nicht wahnsinnig teuer werden. Rechnet pro Kalender mit 15 bis 25 Euro für eine schöne Verpackung und dann pro Tag nochmal mit 1 bis 3 Euro für ein kleines Geschenk. Dann landet Ihr am Ende bei einem Preis von 40 bis 100 Euro pro Kalender. Es ist es wert, denn ein schöner Kalender ist in der stressigen Vorweihnachtszeit auf jeden Fall die richtige „Medizin“.

9. Emanzipiert Euch

Der Adventskalender ist eine weiblich besetzte Bastion. Daher könnt Ihr massiv punkten, wenn Ihr Euch hier ins Zeug legt. Beweist Euren Kindern und Euer Partnerin, wieviel Geschick und Gespür Ihr bei der Auswahl der kleinen Geschenke habt. Überrascht mit einem schicken Design und mit aufeinander abgestimmten kleinen Präsenten, Spezialitäten, Spielzeugen und Leckereien. An dieser Stelle: Sorry an die bisher auch schon aktiven Männer. Hut ab!

10. Ein Shopping-Tipp zum Schluss

Ihr habt alles gelesen, seid gewillt, habt das Portemonnaie gezückt… und findet trotzdem nicht so richtig in die Spur? Dann besucht mal den Shop vom Adventman. Da gibt es viele der beschriebenen Dinge: Beutel, Aufhänger, Zahlenklammern, Füllungen nach Themen und über 3.000 Artikel zum Befüllen. Vielleicht hilft das als Inspiration. Oder Ihr bestellt dort gleich komplett gefüllte Kalender und hängt sie nur noch auf. Ihr müsst ja keinem sagen, dass das Meisterstück nicht 100% selbstgemacht ist…

Und Männer, ein Hinweis zum Schluss: wenn Ihr so hammermäßig vorlegt, was passiert dann wohl im nächsten Jahr? Ihr seid dran und bekommt einen Kalender. Das klappt zu 99%. Vielleicht habt Ihr aber auch die Kalender-Besorgerrolle für immer eingetütet, weil es eben niemand besser kann. Dann nehmt das hin, Ihr Geschenkehelden!!!

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