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Großbritannien: Dreijähriger kann lesen, rechnen und machte jetzt IQ-Test – Ergebnis: 142

Im Kindergarten fiel auf, dass Haryz mehr kann als seine Altersgenossen. Die Erzieher erzählten es den Eltern. Die dachten, alle Kinder wären wie ihr Sohn. Dann machten sie einen Intelligenztest mit ihm.

Als Muhammad Haryz Nadzim mit sieben Monaten begann, die ersten Worte zu sprechen, wusste seine Mutter, dass sie ein ganz besonderes Baby zur Welt gebracht hatte. Als er zwei Jahre alt war, hat er sich selbst Gute-Nacht-Geschichten "vorgelesen". Jetzt, so berichtet die britische "Metro", wurde der inzwischen Dreijährige Mitglied eines ganz besonderen Clubs: Die Mensa nahm ihn auf, eine Gesellschaft für Hochbegabte. Denn Haryz, so sein Rufname, hat den Stanford-Binet-Test, mit dem der Intelligenzquotient (IQ) eines Menschen bestimmt wird, mit 142 abgeschlossen. In der Einordnung auf der IQ-Skala bedeutet das, er ist ein Genie.

"Wir haben keine große Erfahrung", sagen seine Eltern Anira und Mohd über ihren Sohn, "wir dachten, so sind Kinder eben. Erst als er in den Kindergarten kam, sagte man uns, er sei weiter entwickelt als andere Kinder. Da wurde uns klar, dass er besonders ist." Die Familie lebt im britischen Durham, beide Elternteile sind Ingenieure – und total überrascht über die Intelligenz ihres Kindes. "Im Kindergarten konnte er seine Lieblingsbücher schon von vorn bis hinten lesen."

Nun wurde Haryz zur britischen Mensa eingeladen, denn seinen IQ haben nur 0,3 Prozent aller Menschen. Haryz gehört zu den Allerjüngsten, die in den exklusiven Klub aufgenommen wurden. Getestet hat den Dreijährigen eine Psychologin, die auf hochbegabte Kinder spezialisiert ist.

Die Eltern wollen Haryz fördern, aber nichts forcieren

"Wir wollten vor allem klären, wie wir ihm helfen können", erklärt Mutter Anira in der "Metro". "Wir hoffen, dass wir dazu beitragen können, dass er sein Potenzial ausschöpfen kann. Wir unterstützen ihn bei allem, was er tut." Abzuwägen, was für den Jungen am besten ist, ist eine Herausforderung. "Wir möchten nicht, dass er sich langweilt, aber gleichzeitig wollen wir nicht, dass er sich unter Druck gesetzt fühlt. Er soll wie ein normales Kind aufwachsen, das spielt und normalen Kinderkram macht."

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Als die Eltern bemerkten, dass Haryz mit zwei Jahren ganze Geschichten wortwörtlich auswendig konnte, richteten sie den Youtube-Kanal "Little Haryz" ein. Sie wollten andere Kinder damit unterhalten.

Englisch ist Haryz' Zweitsprache

Zuhause spricht die Familie Malaiisch, weil das die Muttersprache der Eltern ist. "Haryz hat keine Ahnung, wie schlau er ist", sagt seine Mutter dem "Mirror". Englisch ist für das Kind also die zweite Sprache, in der er sich im Kindergarten und mit seinen Freunden unterhält. Den Eltern ist das Wichtigste, dass Haryz glücklich ist. Sie freuen sich deshalb über seine Aufnahme bei Mensa, denn die Mitglieder dort verbindet vor allem eins: große Neugier auf Neues.

Quellen: "Metro", Instagram, Youtube, Mirror

bal
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