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Trick or Treat: Halloween - was Sie jetzt wissen müssen

"Süßes sonst gibt's Saures!" hallt es durch ganz Deutschland. Hexen und Gespenster geistern durch die Straßen. Wie soll man nur mit diesem ganzen Halloween-Wahnsinn umgehen? Unser nicht ganz ernt gemeinter Ratgeber für das magische Wochenende.

Sie sind plötzlich von Hexen, Geistern und Skeletten umgeben? Und das, wo Sie eigentlich nur Ihre Tochter vom Kindergarten abholen wollten? Keine Sorge, es ist nur Halloween!

Sie sind plötzlich von Hexen, Geistern und Skeletten umgeben? Und das, wo Sie eigentlich nur Ihre Tochter vom Kindergarten abholen wollten? Keine Sorge, es ist nur Halloween!

Wann es auch in Deutschland anfing, weiß man nicht genau. Irgendwann in den 90ern muss es gewesen sein, dass plötzlich auch zwischen Kiel und München der Kürbis zu mehr als einem Nahrungsmittel wurde. Dass erste Deko-Artikel verkauft und Party-Plakate voller Fledermäuse und Gespenster gedruckt wurden: Halloween war nicht mehr nur eine amerikanische Erfindung, sondern ein weltweiter Programmpunkt. Ähnlich wie der Valentinstag schaffte auch dieser "Feiertag" es, sich recht schnell in Bäckereien, Bastelgeschäften und Kindergärten festzusetzen. Inzwischen werden deutschlandweit Gesichter in Kürbisse geschnitzt und Kostüme aus der eigentlich für Karneval gedachten Verkleidungskiste gekramt. Aber bitte nur etwas Gruseliges! Sexy Krankenschwester und süßes Kätzchen müssen bis zum Februar warten.

Doch auch wenn man dem Halloween-Trubel schon lange nicht mehr entkommen kann, gehören der Tag und seine Bräuche noch nicht zum kulturellen Gedächtnis dieses Landes. Wir haben daher ein paar Tipps, wie Sie den Tag ohne Schaden überstehen.

Wenn es klingelt …

Bloß kein Geld geben

Es begab sich einmal, dass ein junger Mann mitten in Berlin von Kindern und ihrem "Süßes oder Saures" überrascht wurde. Da keine Naschereien zur Hand waren, drückt er jedem der Kinder ein Zwei-Euro-Stück in die Hand. Das war großzügig, ja. Doch es dauerte nicht lange, da standen auch die anderen Kinder aus dem Kiez vor seiner Tür. Dass da einer Geld verschenkt hatte sich schnell rumgesprochen. Als er dann irgendwann doch nicht mehr bereit war, sein Portemonnaie zu zücken, wurde seine Haustür aus Rache mit Zahnpasta verziert.
Von daher: Bloß kein Geld verteilen - außer Sie haben eh zu viel.

Süßigkeiten bereithalten

Kaufen Sie ein bisschen Schokolade und Weingummi ein. am besten Süßigkeiten, die einzeln verpackt sind, das erleichtert das Verteilen. Es werden schon ein paar Kinder klingeln. Und wenn nicht? Dann ist zumindest Ihr Samstagabend gerettet.

Wenn Ihre Kinder auch sammeln wollen …

Last-Minute-Verkleidung

Gruselig sollte es aussehen. Hexen und Gespenster sind besonders beliebt und lassen sich mithilfe von alten Bettlaken und schwarzen Hüten schnell basteln. Fürs von Haus zu Haus ziehen brauchen Ihre Kinder auch keine ganze Verkleidung - sieht unter der dicken Jacke ja eh niemand. Gruselig schminken, einen seltsamen Hut auf und schon sind Sie fertig mit dem "Last-Minute-Halloween-Outfit".

Die besten Sprüche fürs stilvolle Sammeln

Wenn Ihr Kind Sie zwingt, mit ihm gemeinsam bei den Nachbarn zu betteln, sollten Sie sich vorbereiten. Grundsätzlich empfehlen sich andere Haushalte mit Kindern eher als partyaffine Studenten-WGs. Steht ein Kürbis mit Gesicht vor der Tür, können Sie sich sicher sein, bei einem anderen Halloween-Fan gelandet zu sein.

Aber was sagt man dann, wenn die Tür aufgeht? "Trick or Treat" ist der Klassiker aus den USA, könnte aber sowohl bei der Aussprache als auch beim Verständnis für Probleme sorgen. Wem die  deutsche Übersetzung "Süßes sonst gibt's Saures" zu langweilig ist, der findet im Internet allerhand Reime. Zum Beispiel: "Süßes raus, sonst spukt's im Haus!" oder "Gib mir was zu schlecken, sonst werd ich dich necken."

Oder etwas anspruchsvoller: "Brummel Grummel Kleister, Ich bin der Gruselmeister! Packst du heut nichts in meinen Sack, treib ich mit dir Schabernack!".

Nur eine Sache dürfen Sie auf keinen Fall tun - den Kindern die Süßigkeiten wegessen. 


vim
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.