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Namenstrends: Die beliebtesten Vornamen 2018: Wie wär's denn mal mit Donaldo, Smaralda oder Urs?

Die Top Ten der beliebtesten Vornamen in Deutschland sind ziemlich langweilig. Auch in diesem Jahr schafften es wieder die üblichen Verdächtigen wie Ben und Emma auf die ersten Plätze. Spannender sind die Namen, die es gerade mal überhaupt ins Ranking des Namensforschers Knud Bielefeld schaffen.

Ein kleines Kind mit seiner Mutter

Dieses kleine Kind könnte Emma heißen – oder Esenosarumensemwonken.

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Jedes Jahr wertet der Namensforscher Knud Bielefeld rund 200.000 Vornamen aus, die Eltern in Deutschland ihren Kindern während der vergangenen 12 Monate gaben. Wer auf große Überraschungen hofft, wird zumindest in den Top Ten allerdings enttäuscht. Namenstrends wandeln sich nur sehr langsam, und die beliebtesten Namen von 2018 unterscheiden sich kaum von denen in 2008.

Die beliebtesten Mädchennamen: Emma (wie auch schon 2014 und 2017), Mia, Hanna und Hannah, Emilia, Sophia und Sofia. Die beliebtesten Jungennamen: Ben (wie auch schon in den letzten acht Jahen), Paul, Leon, Finn und Fynn, Elias.

Über die Jahre hat der Namensforscher allerdings ein paar interessante Trends entdeckt: So breiten sich beliebte Vornamen meist von Nord nach Süd aus: Finn oder Fiete beispielsweise kamen aus Schleswig-Holstein und sind inzwischen im ganzen deutschsprachigen Raum beliebt. Umgekehrt finden sich in Norddeutschland nur selten Namen, die etwa für die Schweiz typisch sind – Urs oder Beat.

Namen breiten sich von Nord nach Süd aus

Außerdem sind die Namen von Politikern nur sehr selten eine Inspiration für Eltern. Das liegt gar nicht daran, wie beliebt oder unbeliebt diese sind – sondern eher daran, dass die typische Politiker-Generation genau die Namen trägt, die gerade nicht populär sind. Thomas, Frank, Gerd, Angela oder Julia – das spricht die aktuelle Elterngeneration nicht an. In zehn Jahren könnte das schon wieder anders sein, denn viele Namen feiern irgendwann ein Revival. Über Emma oder Friedrich etwa hätte man 1998 noch laut gelacht. Vielleicht ist irgendwann ja sogar Kevin, der momentan auf Platz 294 der Beliebtheitsliste steht, wieder rehabilitiert. Namensforscher Knud Bielefeld lobt da etwa den Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert, "weil er ein erfolgreicher Kevin ist, ein Kevin, der es zu etwas gebracht hat."

Interessant sind neben den "ewigen Klassikern" übrigens auch die steilsten Aufsteiger. Die meisten Plätze im Ranking gutgemacht haben Ella, Matilda, Frieda, Lia und Juna sowie Matteo, Theo, Fiete, Henry und Levi. Von diesen Namen dürfte man also in den kommenden Jahren noch viel hören.

Mädchennamen mit E, Jungennamen mit L

Namensforscher Bielefeld stolperte aber auch über interessante seltene Namen, die es nur auf die hinteren Plätze seiner Liste geschafft haben, aber ihm im Gedächtnis blieben. Tulip zum Beispiel, als Mädchenname – englisch für Tulpe. Bellatrix, Smaranda und Fiorela. Oder bei den Jungen Bryson, Donaldo oder Bobi. Und auch ein überraschendes Phänomen fiel ihm auf: Beliebte Mädchennamen beginnen momentan besonders oft mit einem E, Jungennamen mit einem L. Der längste Vorname, der in Deutschland je vergeben wurde, ist übrigens Esenosarumensemwonken, ein Mädchenname aus Nigeria. Er bedeutet: Die Bitte an Gott wurde erfüllt.

Quellen: dpa / Süddeutsche Zeitung

Eine Kombo zeigt von links nach rechts Rapper Sido, Schauspielerin Natalie Portman und Sängerin Helene Fischer





wt

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.