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Comeback Simple Idee: Darum sind Wasserperlen bei Kindern plötzlich so beliebt

Wasserperlen sind zum Spielen geeignet
Sind sind so klein und doch vielseitig einsetzbar: Wasserperlen
© Irina Tiumentseva / Getty Images
Wasserperlen wurden ursprünglich entwickelt, um Pflanzen zu bewässern. Sie bestehen aus Superabsorber-Polymeren und sind in verschiedenen Farben erhältlich – dadurch haben sie nicht nur einen praktischen, sondern auch dekorativen Nutzen. Und genau diese Tatsache macht die kleinen Kugeln für Kinder so interessant.

Gelperlen, Hydrokugeln, Aquaperlen oder Glibberkugeln – mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Synonymen für Wasserperlen. Die Funktionsweise ist jedoch immer die gleiche: Durch die Aufnahme von Feuchtigkeit können die Kugeln ein Vielfaches an Volumen zunehmen und fortlaufend an die Pflanzen wieder abgeben. Normalerweise. Denn für Kinder haben die Wasserperlen einen ganz anderen Nutzen. Welche Ideen zu Hause umgesetzt werden können und für tolle Spielmöglichkeiten (drinnen oder draußen) sorgen, haben wir zusammengefasst.

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Wasserperlen aufbereiten: Das müssen Sie beachten

Die meisten Hersteller liefern Wasserperlen im trockenen Zustand – und das ist auch gut so, da es gerade für Kinder spannend ist, die Kugeln beim Aufquellen zu beobachten. Damit aus dem harten Granulat weiche Perlen werden, müssen diese für mindestens vier bis zwölf Stunden (die genaue Zeit findet sich auf der jeweiligen Verpackung) in Wasser eingelegt werden. Haben die Kugeln vorzeitig schon sämtliche Feuchtigkeit aufgenommen, können Sie einfach frisches Wasser nachgießen. Nur so können die Perlen ihr volles Volumen ausschöpfen und zum Spielen eingesetzt werden. Aber Vorsicht: Es besteht Verschluckgefahr, daher sind die kleinen Kugeln nicht für Kinder unter drei Jahren geeignet.

Kreative Tipps zum Spielen mit Wasserperlen

  1. Eine simple wie spannende Aufgabe für Kinder ist es, die bunten Wasserperlen nach Farben zu sortieren. Je nachdem, wie viele Kolorierungen in dem Set enthalten sind, benötigen Sie entsprechend viele Schalen zum Trennen der Kugeln. Da sich die feuchten Perlen sehr glibberig anfühlen, werden Geschicklichkeit und Ausdauer zugleich gefördert.

  2. Oder aber Sie basteln aus den Wasserperlen eine Art Knautschball zum Spielen und Kneten. Dafür benötigen Sie eine leere Plastikflasche und einen gewöhnlichen Luftballon. Geben Sie die trockenen Kugeln mit ausreichend Wasser (im Verhältnis 1:3) in die Flasche und stülpen den Ballon über die Öffnung. Kippen Sie den Inhalt in den Ballon und knoten diesen zu.

  3. Eine weitere Spielmöglichkeit besteht darin, transparente Wasserperlen in eine Schale zu legen und diese mit Wasser zu füllen – dadurch sind die Kugeln nicht mehr sichtbar. Für Ihre Kinder besteht nun die Aufgabe darin, die Perlen zu ertasten und aus dem Wasser zu fischen. Alternativ kann diese Idee auch in einem Planschbecken im Garten umgesetzt werden.

  4. Mit Wasserperlen können auch ganze Ozeanlandschaften erschaffen werden. Verwenden Sie dafür nur blaue Kugeln, die Sie in einer durchsichtigen Schüssel oder Vase aufquellen lassen. Anschließend werden die Perlen mit Meerestieren und Steinen oder Muscheln dekorativ verziert. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

  5. Besonders an warmen Tagen bietet es sich an, die Wasserperlen einzufrieren. Legen Sie diese für zwei bis drei Stunden ins Eisfach, danach können Ihre Kinder damit wie gewohnt spielen – am besten draußen. Achten Sie jedoch immer darauf, dass die Kugeln nicht in den Mund genommen werden (auch wenn sie ungiftig sind).
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Das müssen Sie über die Haltbarkeit wissen

Wasserperlen sind grundsätzlich wiederverwendbar, sollten jedoch spätestens nach zwei oder drei Tagen unter fließendem Wasser abgewaschen werden – wenn Ihre Kinder damit gespielt haben. Dadurch verringern Sie das Risiko, dass sich Bakterien auf der Oberfläche ausbreiten. Verlieren die Kugeln an Volumen, müssen Sie diese einfach wieder mit neuem Wasser übergießen. Möchten Sie die Wasserperlen hingegen entsorgen, sollten Sie wissen, dass die meisten Fabrikate aus umweltfreundlichen Materialien bestehen und (je nach Hersteller) zu 100 Prozent biologisch abbaubar sind.

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ast

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