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PISA 2003: Mit Bayern soll man rechnen

Kaum sind die Osterferien vorbei, dürfen die bayrischen Schüler zum Test antreten: in PISA 2003 geht es um das mathematische Verständnis der Schüler.

Nach den Osterferien haben in Bayern die ersten Schulen mit den Tests für die neue PISA-Studie 2003 begonnen. "Internationale Vergleichsstudien werden immer stärker zum Schulalltag gehören, und wir müssen lernen, unverkrampft damit umzugehen", sagte Kultusministerin Monika Hohlmeier (CSU) der dpa. Während PISA 2000 den Schwerpunkt auf die Lesekompetenz legte, steht nun das mathematische Verständnis im Mittelpunkt.

Internationaler Vergleich zunehmend wichtig

"PISA 2000 hat uns bereits wichtige Erkenntnisse zur Steigerung der Qualität von Schule und Unterricht geliefert", sagte Hohlmeier. "Mit den Ergebnissen von PISA 2003 werden wir ebenso offen umgehen und dort, wo Verbesserungen notwendig sind, diese konsequent vorantreiben." Der internationale Vergleich sei notwendig, "da wir nicht nur im nationalen, sondern auch im internationalen Wettbewerb stehen".

Im Blickpunkt: mathematisches Verständnis und sozialer Hintergrund

Für PISA 2003 wurden in einem Zufallsverfahren 78 Haupt- und Realschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen aus allen sieben Regierungsbezirken ausgewählt. Zusätzlich zu den Tests zum mathematischen Verständnis werden auch Hintergrundmerkmale zum Elternhaus, den Lebensverhältnissen und den Rahmenbedingungen der Schule erhoben. Die Schulen können die Tests bis Ende Mai vornehmen.

DPA

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