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Kubanische Küche Kubanisches Picadillo a la Habanero - So haben Sie Ihre Bolognese noch nie gegessen

Picadillo a la habanero
Wenige Zutaten, leicht gemacht: Das Gericht Picadillo a la Habanero steht für typisch kubanische Hausmannskost.
© AlenaKogotkova
Jeder kennt sie, viele lieben sie. Die italienische Bolognese-Soße ist ein Evergreen. Aber kennen Sie auch Picadillo a la Habanero? Die kubanische Version der Hackfleischsoße bringt karibischen Pepp und eine süße Note ins altbekannte Gericht.

Kuba ist für vieles bekannt: Rum, Zigarren, die Klänge des Buena Vista Social Clubs und atemberaubende Straßenkreuzer. Die kubanische Küche hingegen gilt weitläufig als geschmacklicher Einheitsbrei, langweilig und wenig abwechslungsreich. Dabei ist sie ein wildes Sammelsurium aus karibischen, afrikanischen und spanischen Einflüssen, aber auch etliche andere Kulturen haben den Gerichten des Inselstaats ihren Stempel aufgedrückt. 

Dreh- und Angelpunkt der kubanischen Kost ist Fleisch. Dazu gibt es vorzugsweise Reis und Bohnen, vermischt oder separat. Das nennt sich dann Congrí oder Arroz con Frijoles. Gemüse spielt eher eine untergeordnete Rolle, dabei kommt das - zum Beispiel in Form von Süßkartoffel, Maniok, Malanga und Kochbananen - durchaus auch auf die Teller. Allerdings meist vermengt mit dem Rest zu One-Pot-Gerichten.

Eines der bekanntesten ist Ropa Vieja. Ein Rindfleischeintopf, der auch in anderen karibischen und lateinamerikanischen Ländern beliebt ist. Der Name bedeutet so viel wie "alte, verschlissene Kleidung" und umschreibt die Konsistenz des Fleisches. Denn das  Rindfleisch ist nach dem Schmoren so zart, dass es auseinandergezupft werden kann. Neben Ropa Vieja gibt es noch eine weitere Speise, die jede kubanische Hausfrau aus dem Effeff beherrscht: Picadillo a la Habanero. Ein bodenständiges Hackfleischgericht, das am ehesten mit einer Bolognese zu vergleichen ist.

Picadillo a la Habanero: Die etwas andere Bolognese

In Kuba gehört das Gericht zum Standardrepertoire der Hausmannskost. Anders als die italienische Variante wird Picadillo a la Habanero traditionell nicht mit Nudeln, sondern mit Reis gereicht. Und auch sonst gibt es ein, zwei feine Unterschiede. Der Wesentliche: Die Süße von Rosinen.

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Die Einkaufsliste (für vier Personen)

500 g Rinderhack
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
½ grüne Paprika
3 EL Tomatenmark
100 g grüne Oliven mit Paprikafüllung
70 g Rosinen
1/2 TL Kreuzkümmel
Salz 
Olivenöl

So wird die kubanische Bolognese zubereitet

Die Zubereitung der Hackfleischsoße ist keine Zauberei, bedarf aber ein wenig Geduld. Zunächst werden die Zwiebel und die Knoblauchzehen gehackt, die Paprika in kleine Stück geschnitten. In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Paprika darin anbraten. Danach das Hackfleisch dazugeben und brutzeln lassen, bis das Fleisch eine kräftige braune Farbe hat. Schließlich Tomatenmark, Oliven und Kreuzkümmel untermischen.

Jetzt geht es ans Köcheln. Dafür kommt der Deckel auf die Pfanne. Die Soße etwa 20 Minuten bei niedriger Temperatur weiter kochen lassen, bevor Rosinen und eine Prise Salz in die Soße kommen. Noch einmal fünf Minuten köcheln lassen - fertig. Traditionell wird Picadillo a la Habanero mit weißem Reis serviert, gern auch mit Congrí, einem Bohnen-Reis-Mix.

tpo

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