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Urkorn Dinkelflocken – die gesündere Alternative zum Frühstück

Dinkelflocken sind gesund und machen satt
Dinkelflocken sind eine gesunde Alternative zu Haferflocken
© fcafotodigital / Getty Images
Im Rahmen der landwirtschaftlichen Industrialisierung gewann Weizen immer mehr an Bedeutung – und Dinkel verschwand in der Versenkung. Heute ist die Getreideart wieder beliebter denn je. Und das hat mehrere Gründe.

Im Gegensatz zu Weizen ist Dinkel weniger ertragreich und deutlich zeitaufwendiger in der Weiterverarbeitung. Dafür beinhaltet es aber auch mehr Vitamine, Mineralstoffe sowie Spurenelemente und weniger Fett. Dadurch wird das Getreide zu einer gesunden Alternative zum Frühstück, zum Beispiel in Form von Dinkelflocken. Diese entstehen, nachdem die Körner samt Schale und Mehlkörper gewalzt wurden. Sie haben ein nussiges Aroma und sollen die Verdauung fördern. Dafür sorgen unter anderem die darin enthaltenen Ballaststoffe. Wie sich die Nährwerte von Dinkelflocken – im Vergleich zu Haferflocken – einzeln zusammensetzen, erfahren Sie hier.

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Haferflocken vs. Dinkelflocken: der Vergleich

Für den folgenden Vergleich wurden je 500 Gramm Bio-Dinkelflocken und je 500 Gramm Bio-Haferflocken (Sorte: Feinblatt) der Marke Alnatura gegenübergestellt:

Haferflocken 

je 100 g

Dinkelflocken

je 100 g

Energie: 

371 kcal

Energie:

352 kcal

Fett: 

7 g

Fett:

2,6 g

Kohlenhydrate:

59 g

Kohlenhydrate:

64 g

Ballaststoffe:

10 g

Ballaststoffe:

8,4 g

Eiweiß:

13 g

Eiweiß:

14 g

Salz:

0,03 g

Salz:

<0,01 g

Auf den ersten Blick wird deutlich, dass die Nährwerte beider Sorten teilweise nahe beieinander liegen, sich aber dennoch voneinander unterscheiden – und Dinkelflocken als klarer Sieger aus dem Vergleich hervorgehen, wenn es darum geht, welches Getreide gesünder ist. Das liegt in erster Linie im Fettgehalt begründet, der bei Haferflocken deutlich höher ist.

Auch wenn es um die Mineralstoffe geht, die beide Getreidesorten enthalten, hat Dinkel die Nase vorn: Mit 4,2 Milligramm Eisen und 130 Milligramm Magnesium pro 100 Gramm ist das Getreide ein sehr guter Energielieferant. Hinzukommen wertvolle Spurenelemente wie Zink, Mangan und Kupfer, die im Dinkel in größerer Anzahl vertreten sind als in Weizen.

Silizium, besser bekannt als Kieselsäure, ist ebenfalls ein fester Bestandteil von Dinkel. Der hohe Gehalt hat einen positiven Einfluss auf Haut, Haare und Nägel – und das ist noch längst nicht alles. Auch das körpereigene Gewebe profitiert von Kieselsäure: Es wird gefestigt und gleichzeitig elastischer. Da Kieselsäure die Konzentration fördern soll, eignet sich Dinkel zum Frühstück besonders gut. Zum Beispiel in Form von Flocken.

So behalten Dinkelflocken ihre Nährstoffe

Die meisten Menschen essen ihr Müsli mit Milch – so auch Dinkelflocken. Was viele jedoch nicht wissen: Durch die Milch kann Ihr Körper die wichtigen Mineralstoffe nicht komplett aufnehmen. Hier ist es ratsam, die Milch durch einen Fruchtsaft zu ersetzen, vielleicht noch in Kombination mit ein paar frischen Früchten, Beeren oder Nüssen. Das sorgt für einen richtigen Vitaminkick.

Besser verträglich: Dinkel eignet sich für Allergiker

Die Zahl der Allergiker, die keinen Weizen vertragen, nimmt stetig zu. Für sie könnten Dinkelflocken eine gesunde Alternative sein: Es enthält zwar ebenfalls Gluten, ist aber bekömmlicher und somit für Menschen geeignet, die an einer Weizenunverträglichkeit leiden. Da jeder Körper anders reagiert, sollten Sie jedoch im ersten Versuch nur eine kleine Menge testen, um herauszufinden, ob Sie Dinkel besser vertragen als Weizen.

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Urkorn mit Geschichte: Darum ist Dinkel so wertvoll

Kein anderes Getreide ist so alt wie Dinkel, aus diesem Grund wird es auch als "Urkorn" bezeichnet. Schon vor 8000 Jahren wurde es in fernen Ländern angebaut, erst gegen 500 nach Christus entstanden die ersten Anbaugebiete in Deutschland – genauer gesagt in Baden-Württemberg und Franken. Daher wurde Dinkel lange Zeit auch als "Schwabenkorn" bezeichnet. Heutzutage wird das Getreide deutschlandweit angebaut und vertrieben.

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ast

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