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Kaufverhalten Top 15 auf dem Einkaufszettel: Diese Lebensmittel sind Standard im Körbchen

Obst und Gemüse sind Standard auf den Einkaufszetteln
Die Paprika landete in den ersten acht Monaten des Jahres auf Platz 6 der meistgelisteten Produkte auf Einkaufszetteln.
© Benjamin Nolte/ / Picture Alliance
Grünzeug oder Fertigprodukte, worauf haben die Deutschen eigentlich am meisten Appetit? Das sind die 15 Lebensmittel, die am häufigsten auf Einkaufszetteln notiert werden. 

Worauf haben die Deutschen eigentlich immer Hunger? Gibt es Produkte, die auf jedem Einkaufszettel stehen und welche sind das? Die Einkaufs-App Bring! hat sich angesehen, welche Lebensmittel sich die Nutzer in den ersten acht Monaten des Jahres auf den Zettel geschrieben haben und dabei festgestellt - die Deutschen sind ihren liebsten Lebensmitteln treu geblieben. Daran konnte auch der Run auf haltbares Gut zu Beginn der Corona-Krise nichts ändern. 

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat es zwar einige Verschiebungen bei den Top 15 der gelisteten Lebensmittel gegeben, große Kehrtwenden sind aus den Daten aber nicht abzulesen. Lediglich ein neues Produkt ist in diesem Jahr zu den beliebtesten Lebensmitteln dazugekommen und hat das Toastbrot abgelöst - Früchte. 

Die Top 15 auf den Einkaufslisten

Samstag ist Einkaufstag. Das zumindest verraten die Daten von Bring!. Mehr als ein Viertel der Kunden (27 Prozent) erledigt demnach an diesem Tag den Wocheneinkauf, 21,4 Prozent gehen bereits freitags. Am ruhigsten ist es in der Wochenmitte. 

Vor allem Lebensmittel wie Obst und Gemüse, aber auch Milchprodukte finden sich auf den digitalen Einkaufslisten, also die Produkte, die frisch gekauft und zeitnah gegessen werden. Produkte mit längerer Haltbarkeitsdauer wie Mehl und Konserven werden weniger selten eingekauft und schaffen es damit nicht in die Top 15. Das sind die Produkte, die am häufigsten notiert wurden:

1. Milch
2. Eier
3. Tomaten
4. Brot
5. Butter
6. Paprika
7. Bananen
8. Käse
9. Gurke
10. Joghurt
11. Äpfel
12. Kartoffeln
13. Salat
14. Rahm 
15. Früchte 

Convenience-Food als Alltagserleichterer

Auch wenn die Einkaufslisten eine gewisse Einkaufsnormalität suggerieren, zeigen andere Studien, dass sich die Art und Weise wie wir einkaufen und uns ernähren in den vergangenen Monaten verändert hat. So haben Forscher des rheingold Instituts für Kulinaria Deutschland an Hand 20 tiefenpsychologischer Interviews herausgefunden, dass Convenience-Produkte an Beliebtheit gewinnen. Ein Faktor dabei sei, dass die vorgekochten Produkte eine Erleichterung im Alltag brächten.

Die Umstrukturierung des Alltags in den vergangenen Monaten und Homeoffice führen außerdem dazu, dass mehr am eigenen Herd gekocht und gemeinsam gegessen werde. Dies schaffe ein Gemeinschaftsgefühl und fördere den Austausch.

Mehr Online-Shopping

Die Corona-Pandemie beschleunigt zudem den Trend zum Online-Kauf. Auf dieses Ergebnis kommt zumindest die Strategieberatung Oliver Wyman, die zu Beginn der Krise 9000 Verbraucher aus neun Ländern zu ihrem Einkaufsverhalten befragt hat. Demnach hätten sechs Prozent in dieser Zeit erstmals ihre Lebensmittel auch online gekauft, zwölf Prozent gaben an, bereits vor Covid-19 Lebensmitteleinkäufe online getätigt zu haben.

Laut Umfrage erledigen immer mehr Deutsche ihre Lebensmitteleinkäufe per Klick. Das bestätigt der Digitalverband Bitkom, der im April 1003 Menschen befragte. Dort gaben 30 Prozent der Befragten an, ihre Lebensmittel auch im Netz zu kaufen. Damit hat sich die Zahl laut Bitkom beinahe verdoppelt von vormals 16 Prozent.

tpo

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